Sommer

Dienstag, 17.10.2017

Da der Campus jetzt so schön aussieht, und wir entweder vor oder nach der Uni hier viel gemeinsam Kaffee trinken, musste ich hier ein paar Fotoshochladen :)

Oppikoppi - In dust we trust

Donnerstag, 05.10.2017

Hallo! :) 

Diese Woche ist nicht viel spannendes passiert, außer dass das Wetter norddeutsche Züge angenommen hat. Jede Menge Gewitter und monsumartige Regenschauer kommen ein paar Mal am Tag herunter. Eigentlich ist Regenwetter ja eher nervig, hier tut es der Natur aber sehr gut. Mittlerweile ist das Gras fast wieder grün und die Bäume blühen in allen möglichen Farben.

Heute starten wir mit einem großen Trupp von Leuten zum Oppikoppi Musik Festival! Dieses ist das größte Festival in ganz Südafrika und wir sind dabei! Mit geliehener Campingausrüstung, einem Mietwagen und viel guter Laune werden wir bis Sonntag dort bleiben, ich werde später berichten.

So: Am Donnerstag haben wir uns den vorbestellten Mietwagen abgeholt, diesen bis oben hin voll gepackt (wir sind zu fünft in einem Audi A3 gefahren) und dann ging es auch schon los!

Ich bin den ganzen Weg selbst gefahren, da Pia ihren Führerschein nicht dabei hat, Maaike keinen besitzt und die anderen beiden unter 21 sind. Nach ein paar Runden durch das Parkhaus mit dem Auto habe ich mich einigermaßen an das Linksfahren gewöhnt und es ist garnicht so schwer, nach einer Stunde kam es mir ganz normal vor. Wir sind nach 4-stündiger Fahrt unfallfrei am Festival angekommen, kurz vor Sonnenuntergang. Geschlafen haben wir teilweise im Auto, teilweise in einem geliehenen Zelt auf dem Boden. Viel Luxus gab es nicht, da es uns nicht sinnvoll erschien für ein Wochenende eine ganze Campingausrüstung zu kaufen. Das Gelände war sehr geräumig, mit vielen Bäumen und genug Platz für Auto und Zelte. Die Bühnen lagen teilweise am Hang, es war sehr steinig und hätte eigentlich auch staubig sein sollen, was es dem Regen sei Dank nicht war.

Abends haben wir uns also ein paar Getränke einverleibt und sind anschließend aufs Infield. Insgesamt waren wir alle sehr positiv überrascht, es gab saubere Toiletten, der Platz war sauber und nicht zu überfüllt, davon kann man in Deutschland nur träumen. Zum Campingplatz war es nur ein Katzensprung und man durfte sein Auto neben dem Zelt parken. Ansonsten gab es sechs verschiedene Bühnen mit jeweils unterschiedlichen Musikrichtungen. Mittags gab es Comedians oder Animateure, sodass es auf keinen Fall langweilig wurde.

Am Freitag morgen mussten wir leider feststellen, dass uns jemand eine riesige Beule in die Fahrertür getreten hatte. Kurzerhand hatten wir uns entschlossen, diese zu reparieren um uns Stress mit der Autovermietung zu vermeiden und um uns das Wochenende nicht zu verderben. Also fuhren wir ins nächste Dorf, in welchen man uns helfen konnte. In einer afrikanischen Werkstatt arbeiten ungefähr 5 Menschen, von denen immer nur einer tatsächlich arbeitet und die anderen das begutachten. Insgesamt war die Reparatur, bei der die Tür herausgenommen werden musste, mit 30 Euro wirklich nicht teuer und das Ergebnis war super.

So konnte es also weiter gehen. Freitags sind "The Naked and Famous" aufgetreten, währenddessen hat es leider ziemlich start angefangen zu regnen, weshalb die weiteren Acts abgebrochen werden mussten. Samstag Abend traten Flume und Black Coffee auf, die ganz gute Musik gespielt haben. Am Sonntag morgen sind wir dann bei Sonnenaufgang aufgestanden um den Mietwagen rechtzeitig wieder in Johannesburg abzuliefern, was wir auch auf die Minute genau geschafft haben :D

Insgesamt hatten wir ein richtig cooles Wochenende mit fast 20 Leuten, 5 Autos, 3 Zelten und jede Menge Spass. Leider sind abends ein paar Handys geklaut worden, man muss leider doch relativ gut auf seine Wertsachen aufpassen.

 

Die Woche und Ich

Montag, 25.09.2017

Seit zwei Wochen ist nun der zweite Block dieses Semesters am laufen, sodass ich innerhalb der Woche sowie auch am Wochenende meistens auf dem Campus zu finden bin. Trotzdem finden wir ab und zu Anlässe uns mithilfe der freundlichen Taxifahrer hier auch mal vom Campus zu entfernen. Letzte Woche hatte Marie Geburtstag, welchen wir alle zusammen in einem kleinen Lokal zusammen gefeiert haben. Pia war diese Woche mit ihrem Freund unterwegs, als sie wieder zurück nach Johannesburg kamen waren sie verlobt, was natürlich auch gefeiert werden musste. 

Neben dem Zoo Lake, welcher ein sehr gefragtes Freizeitziel von Südafrikanern und ein sehr begehrter Grillplatz darstellt, befindet sich ein Freibad mit einem großem Schwimmbecken welches nur 50 Cent Tageseintritt kostet. Dieses Freibad suchen wir seitdem wir es gefunden haben gerne alle zusammen auf um uns nachmittags zu sonnen, Unilektüren zu lesen oder Karten zu spielen.

An diesem Wochenende haben wir genau das gemacht und am Montag, dem Heritage Holiday, waren Clara und ich im Constitution Jail, welches ein ehemaliges Gefängnis auf dem Constitution Hill ist. Dort waren bis zur Befreiung 1983 politische Gefangene insässig, viele Dunkelhäutige waren dort zeitweise inhaftiert wenn sie sich ohne Pass in Johannesburg aufgehalten haben. Auch Mahatma Gandhi ist fünf Jahre Insasse in einer Zelle gewesen. Im Vergleich zu Robben Island waren die Lebensbedingungen für die Gefangenen noch weitaus schlimmer in Johannesburg als in Kapstadt.

Da ich einen Test verpasst habe, musste ich eine Gedichtsanalyse in Literatur nachholen. Dazu möchte ich hier einmal berichten: WIr waren fünf Studenten im Seminarraum, die Dozentin kommt rein und teilt das Aufgabenblatt aus. Dieses besteht aus einem Gedicht welches nicht aus dem Genre entspringt oder von den Autoren, die wir in den Vorlesungen behandelt haben. In der Aufgabenstellung war die Interpretation schon gegeben, man sollte nur sagen ob man ihr zustimmt oder nicht und warum. Die Dozentin murmelt: "Ich hab noch was zu tun" und verlässt den Raum. Irgendwann kam sie wieder und meinte wer fertig sei, könne abgeben und gehen. Dies tat ich auch - die Dozentin ist mir nach draußen gefolgt und ich dachte schon ich hätte irgendwas falsch gemacht. Aber nein, sie wollte wissen wie ich mir meine Haare geflochten habe, das würde sie ja so toll finden. Während die Übriggebliebenen also weiter an ihrer Analyse geschrieben haben, habe ich also meiner Dozentin erklärt wie man Haare flechtet. Ich glaube mehr muss ich dazu nicht sagen.

Die Hälfte meiner Zeit hier und über die Hälfte meines Semesters ist hier leider schon vorbei, die Zeit vergeht echt rasend schnell. Ich wollte nur einmal mitteilen dass es mir hier sehr gut geht, ich mich wohl fühle und meistens auch sicher :D

Johannesburg - Beat the Heat

Sonntag, 17.09.2017

Seit einer Woche bin ich nun wieder in Johannesburg und vergliechen mit den 3 Grad die wir teilweise vor meiner Abreise hatten, bin ich von der Hitze hier erstmal fast erschlagen worden. Wolken oder Wind oder gar Regen gibt es hier nicht. Also fühlen sich die 25°-30° Grad, die hier herrschen wirklich warm an. 

Um das Wetter ein wenig zu genießen, waren Pia, Clara und ich diese Woche im Botanischen Garten von Johannesburg, welcher durch das trockene Wetter leider etwas enttäuschend war. Mit einem Uber sind wir Mittags nach Gold Reef City gefahren, einem kleinen Freizeitpark mit Riesenrad, Wasserrutsche und 4 Achterbahnen. Der Eintriit war für Studenten fast geschenkt, also genossen wir unseren freien Nachmittag zwischen aufgeregten Schulkindern. Die Aussicht vom Riesenrad auf Joburg hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Am Mittwoch Abend hatten Pia und ich unser letztes Volleyball Punktspiel für diese Saison, seitdem wir bei den Wits Ladies mitspielen haben wir noch kein Spiel verloren (was vielleicht nicht unbedingt an uns liegt:D) und so auch unser letztes nicht. Ich glaube in unserer Tabelle sind wir Vize-Meister geworden.

Kapstadt

Samstag, 09.09.2017

Cape Town war unser letztes großes Ziel und liegt am Ende der Garden Route. Die Stadt liegt direkt am Meer und ist sehr durch die Apartheid geprägt worden. In Kapstadt, so wie eigentlich an der gesamten Küste leben vorrangig hellhäutige Menschen. Besonders in Restaurants war auffällig, dass die Gäste allesamt hell waren und von dunkelhäutigen Kellnern bedient worden sind. Insgesamt ist die Küstenroute sehr touristisch, denn man fühlt sich eher wie in Californien als in Afrika.

Auf jeden Fall sind wir am Mittwoch Nachmittag in Kapstadt angekommen und sind zuerst zum Kap der Guten Hoffung gefahren, welcher noch etwa 60km von der Stadt entfernt liegt. Dies ist der südwestlichste Punkt des Afrikanschen Kontinents und wir können uns jetzt gut vorstellen, woher dieser seinen Namen hat. Es ist nämlich verdammt windig am Kap der Guten Hoffnung, sodass Kapitäne immer froh sind wenn sie das Kap hinter sich gebracht haben. 

Abends sind wir an der Waterfront, dem Hafen, Essen gegangen, die Aussicht auf das Wasser war wirklich toll. Mit dem Wetter hatten wir anfangs leider kein Glück, am nächsten morgen wollten wir unsere verschobene Zipline-Tour nachholen und riefen vorher bei dem Unternehmen an um uns zu versichern, dass wir dieses mal nicht umsonst herfahren. Ganz kurz vorm Ziel bekamen wir dann leider doch den Anruf des Büros, dass aufgrund des Wetters unsere Tour erneut gekänzelt worden sei.

Als alternatives Programm sind wir zum Boulders Beach gefahren, welcher dafür bekannt ist, dass dort viele afrikanische Pinguine leben. Da diesen das schlechte Wetter nichts ausmacht, haben wir auch einige davon gesehen. Nachmittags mussten wir uns dann gezwungernermaßen nach einer Indoor-Aktivität umsehen, wobei meine Wahl da auf das Aquarium gefallen ist, denn Tiere kann ich mir immer ansehen. Der Ausflug hatte sich auch ausgezahlt da es hier in Afrika ganz andere Meeresbewohner gibt als zuhause.

Freitag morgen wurde das Wetter etwas besser, nur leider wurde Melanies und meine Tour zur Robben Island auch gestrichen. Stattdessen haben wir eine Touri-Bootstour ins Industriegebiet von Kapstadt gemacht zusammen mit ein paar Quoten-Amerikanern und Asiaten. Diese war nicht sonderlich spannend. Anschließend ging es mit einem Uber ins Boo-Kap Viertel und in das dazugehörige Museum und weiter zu einem Schokoladen-Cafe in welchem wir sehr leckere Kokos-Schokolade getrunken haben. Auf dem Weg zur Long Street, einer berühmten und sehr belebten Straße sind wir von einer wirklich äußerst penetranten Frau verfolgt worden, welche über eine Viertelstunde nicht von unseren Fersen gewichen ist und immer wieder denselben Satz wiederholt hat. Diese sind wir nur losgeworden indem wir mit dem nächsten Taxi wieder zurück zur Wohnung gefahren sind um dort Jakob zu treffen der den Tag über andere Dinge zu tun hatte.

Das Wetter wurde bald endlich besser, sodass wir auf den Tafelberg fahren konnten, welcher ausnahmsweise mal fast wolkenlos war. Mit dem Cable-Car sind wir hoch und hinunter gefahren man hätte auch laufen können aber das war zeitlich leider nicht drin) und haben die Aussicht oben sehr genossen.

 

Weiter ging es danach zur Robben Island, diesmal fuhr das Boot sogar! Robben Island ist von 1963 bis 1991 eine Gefängnisinsel vor Kapstadt gewesen, auf welcher Nelson Mandela 18 Jahre lang gefangen gewesen war. Die Insel ist auf dem Foto vom Tafelberg aus hinten links gut zu sehen. Heute ist die Insel ein Museum durch welches man von einem ehemaligen Gefangenen geführt wurde, der von seiner Zeit im Gefängis erzählte. Die Gefangenen dort wurden aus mehr oder weniger politischen Gründen dort festgehalten und mussten 5 Tage die Woche in einem Steinbruch dort arbeiten. Die Zellen zu sehen war sehr eindrucksvoll.

Da das Wetter weiterhin auf unserer Seite stand, haben wir noch einen dritten Versuch gestartet endlich ziplinen zu gehen. Diesmal waren wir bei strahlendem Sonnenschein unterwegs und wir haben die Fahrten zwischen den Bergen sehr genossen. Die Seilbahnen waren alle zwischen 90m und 330m lang und führten an Wasserfällen vorbei. 

Leider war unser Urlaub danach wieder vorbei, wir sind insgesamt über 4000km mit dem Auto durch Südafrika gefahren und die Natur sowieso die Leute die wir auf dem Weg kennenlernen durften waren einmalig. Ausnahmslos alle unsere Unterkünfte und airbnb hosts waren klasse! Von Kapstadt aus nahmen wir dann den Flieger zurück nach Johannesburg, von wo aus Melanie und Jakob zurück nach Amsterdam geflogen sind und ich den Zug zurück zur Universität genommen habe. Dieser Urlaub kann ich definitiv zu meinen schönsten Erlebnissen zählen und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Möglichkeit gehabt habe! :-)

Garden Route

Montag, 04.09.2017

Abends nach unserem Bungee-Erlebnis gingen wir in ein italienisches Restaurant (Enrico´s) in welchem wir aufgrund unserer Beschriftung auf unseren Händen direkt von anderen Gästen angesprochen wurden. Das Restaurant lag wirklich direkt am Meer, dazwischen lag nur ein großer Felsen, welchen Melanie und ich am nächsten morgen um 6 Uhr früh bestiegen um uns den Sonnenaufgang anzusehen. Anschließend ging es auf dem Robberg wandern.

 

Abends ging es dann weiter nach Hermanus, wo wir mit einem Boot hinaus aufs Wasser gefahren sind um Waale zu beobachten. Diese Tiere sind echt riesig und wir haben bestimmt 15-20 davon aus allernächster Nähe gesehen, da sie gerne an der Wasseroberfläche schwimmen und sich sonnen.

Ein weiterer Stopp mit zwei Übernachtungen hatten wir in Stellenbosch, einem bekannten Ort mit vielen Weingärten. Von dort aus wollten wir eine Cape Canopy tour machen, auch Ziplining genannt, wobei man wie im Hochseilgarten mit einer speziellen Rolle Seilbahn zwischen den Bergen fahren kann. Dort angekommen wurden wir fertig angezogen und bekamen eine Einweisung. Leider fing es an zu regnen als wir auf dem Truck saßen, welcher uns oben auf den Berg bringen sollte. Über ein Walkie Talkie berichtete ein Guide, der schon oben war, dass das Wetter zu schlecht sei um die Tour zu fahren, sodass wir unverichteter Dinge wieder umkehren mussten. 

Sehr enttäuscht verließen wir also wieder das Gelände. Von einem älteren Pärchen erfuhren wir von einem Cheetah Center, in welchem man Geparden streicheln könne. Als alternatives Programm sind wir also dorthin gefahren und durften gegen eine Spende einen Baby-Geparden streicheln. Die Geparden, die dort leben sind alle in Gefangenschaft aufgewachsen erfuhren wir später und dienen dazu Geld zu sammeln um Schäferhunde auszubilden welche später an Farmer verschenkt werden. Die Hunde vertreiben dann die Geparden von den Bauernhöfen (Dies lernen sie im Center) sodass die Geparden wiederum nicht von den Farmern erschossen werden. Alles in allem dient das Center der Erhaltung der stark vom Aussterben bedrohten Tiere.

Einen Tag später machten wir in Stellenbosch ein Wine-Tasting, da es sehr viele Weinvertriebe dort gab. Anschließend haben wir uns aussreichend mit gutem Wein eingedeckt (für mich hat alles nach Wein geschmeckt, aber die Wein-Kennerin Melanie hatte für jeden Wein einen Profi-Begriff parat -holzig/rauchig/bananig im Abgang). 

Nachdem wir also fast eine Woche lang auf der Garden Route verbracht hatten, ging es einen Tag später gestärkt nach einem guten Frühstück begleitet von mehreren Hühnern zur letzten Destination, Kapstadt.

Fear is temporary - Regret is forever

Freitag, 01.09.2017

Unser erster Stopp nach Port Elizabeth war Plettenberg Bay, einem Ort an der Küste. Dort konnte man wunderbar wandern, was wir natürlcih auch gemacht haben. Über eine kleine Brücke konnte man laufen und die Aussicht geniessen.

Nachmittags wollte Jakob Bungee springen gehen und zwar von der Bloukrans Bridge, welche die höchste Bungee Brücke der Welt ist mit 216 Metern. Wer mich kennt, weiß, dass ich den Boden unter meinen Füßen sehr schätze (Zitat von Marina), sodass ich es garnicht erst in Erwägung zog, auch von einer Brücke zu springen. Dort angekommen, wollten Melanie und ich uns das Spektakel aber natürlich nicht entgehen lassen, also kauften wir uns zwei "Walker-Tickets". Mit diesen Tickets durften wir durch einen Gang laufen welcher direkt unterhalb der besagten Brücke verlief und zur eigentlich Sprung-Platform führte, welche sich in der Mitte der Brücke befand. Zusammen mit etwa 15 weiteren Leuten, davon etwa die Hälfte Springer, sind wir durch einen schmalen Gang gelaufen, welcher einen durchsichtigen Boden hatte. Beim Blick nach unten ist einem direkt ganz anders geworden.

Nach und nach sind Jakob, welcher dies zum dritten Mal tat, und alle anderen hinuntergesprungen. Nachdem alle wieder oben waren und die Guides eigentlich schon alles wieder aufgeräumt hatten frage der Instruktor noch ob noch jemand springen wollte, sonst würden wir wieder zum Ausgang gehen. In dem Moment muss ich wohl vorgetreten sein und gesagt haben, dass ich noch springen wolle. Zwei Minuten später war ich fertig prepariert und habe den "Sprungvertrag" unterschrieben. Fest an beiden Beinen angebunden schubsten mich die Guides dann von der Kante.

Kopfüber ging es dann in die Tiefe und ich muss sagen, dass es besser war als jede Achterbahn. Im freien Fall fühlt man sich wie schwerelos. Unten angekommen spürt man allerdings, dass die Schwerkraft immer noch wirkt. Nach einer für mich nicht weiter bestimmbaren Zeit kam ein Guide um mich wieder hochzuziehen, sie Frage wo ich herkomme konnte ich in dem Moment nicht beantworten :D

Meine Höhenangst habe ich nun überwunden, was sich im weiteren Verlaufe unserer Reise herausstellte. Wenn ihr jemanls die Gelegenheit sowas zu machen, lasst sie euch nicht entgehen! Angst ist nur vorrübergehend. Wer das volle Video sehen möchte, der kann sich bei mir melden.

Ab in den Süden!

Donnerstag, 31.08.2017

Nachdem wir uns in Nelspruit unter einem Strohdach gut ausgeschlafen hatten, fuhren wir mit dem Auto wieder zurück nach Johannesburg und gaben dort unser Auto wieder ab. Von Joburg ging es dann, gestärkt mit einem Clubsandwich, nach Port Elizabeth. Der Kellner konnte es nicht glauben, dass wir tatsächlich alle unser Essen aufgegessen hätten, das wäre noch nie passiert. Naja, wir haben also Eindruck am Flughafen hinterlassen. In PE angekommen, haben wir uns zuerst einmal unseren neuen Mietwagen abgeholt uns sind dann zu unserer Unterkunft gefahren. Abends haben wir großen Hunger auf Sushi gespürt, sodass Melanie den bestbewerteten Sushi-Platz in Port Elizabeth raussuchte und wir nachdem wir dort angekommen leider schon vor verschlossener Tür standen. Da der Sushi Meister noch am aufräumen war und es sein letzer Arbeitstag war (er ging zurück nach China) bot er uns an für uns nochmal zu öffnen. So kam es, dass wir uns von seinen Kreationen überraschen lassen durften und es war wirklich unglaublich lecker. Ein Kumpel des Sushi Meisters kam auch noch dazu und leerte in unserer Gesellschaft gleich noch zwei Flaschen Wein. Gut gelaunt spendierte dieser uns dann zuletzt unser Essen. 

Anschließend fuhren wir noch in ein Casino. Ich habe vorher noch nie in einem Casino gespielt, wenn man von meinen Erfahrungen aus meiner Spielothek-Arbeit mal absieht. Ich kenne die Regeln vom Roulette, allerdings hatten wir dort zuerst kein Glück. Die Regeln vom Black-Jack kannte ich noch nicht, dieses Spiel hat aber mehr Spaß gemacht, wir haben interessante Leute kennengelernt und das Glück stand auch mehr auf unserer Seite, sodass Melanie und ich mit jeweils 10 Euro/150 Rand mehr in der Tasche wieder das Casino verlassen hatten. 

Viel mehr haben wir von Port Elizabeth nicht gesehen, wir sind am nächsten Tag direkt weiter gefahren. Unser weiterer Weg lag direkt an der Küste, welche wirklich wunderschön anzusehen war.

Krüger Nationalpark

Dienstag, 29.08.2017

Es ist 5 Uhr morgens. Um rechtzeitig zur Öffnung der Tore am Nationalpark zu sein, stehen wir auf uns setzen uns in Auto, fahren zum Nationalpark und kaufen uns Tageskarten welche bei 20 Euro pro Person/Tag lagen. Um Punkt 6 Uhr wird das Gatter geöffnet und man lässt uns mit unserem Mietwagen hinein. Grade in dem Moment geht langsam die Sonne auf, wir fahren eine geteerte Strasse entlang, vorbei an beigefarbendem trockenen Gelände, besetzt von Bäumen und Büschen. Nicht lange fahren wir, da laufen ein paar Hyänen am Straßenrand entlang, an uns vorbei. Wie treffen auf ein Wasserloch, welchem sich ein Büffel nähert. Kurz darauf folgen mehrere Büffel und anschließend galoppieren drei junge Zebras durch die Büffelherde, welche ihnen Schutz am Wasserloch bietet. An einem anderen Wasserloch sonnt sich ein Alligator. Zwei Ohren gucken aus dem Wasser. Gemächlich stapft ein Hippo aus dem Wasser und plantscht fröhlich herum. Neben der Straße steht ein großer Elefant und snackt sich genüsslich einen Busch. Vorbeifahrende Autos interessieren ihn nicht, genauso wenig wie herumstehende Strassenschilder. Die werden einfach auf dem Weg zum nächsten Baum plattgetrampelt. Wir fahren weiter. Melanie ruft "Zebra! Zebra! Stop! Oh nein. Giraffe!! Und da stehen zwei Giraffen gut getarnt am Strassenrand und drehen uns ihr Hinterteil zu. Gegen Abend müssen wir vor Sonnenuntergang den Park verlassen und fahren zurück nach Phalaborwa. Einen Tag später stehen wir um 3 Uhr auf um zum südlichen Eingang zu fahren. Dort finden wir andere Autos am Strassenrand, die einen Leoparden beobachten. Dieser hat sich zuvor ein Impala (Antilope) gerissen und dieses hoch oben auf einen Baum verfrachtet. Der Leopard ruht sich darunter erstmal aus. Nach einiger Zeit frisst er das Impala vor unseren Augen, hängt es danach sorgfältig zurück und gönnt sich ein Mittagspäuschen. In der Mittagssonne sind kaum Tiere zu sehen. Nachmittags treffen wir auf einiehe Rhinos, die es sich gemütlich gemacht haben und von weitem aussehen wie Steine. Von weitem sehen wir eine Gruppe Löwen mit Jungtieren, die schnell im Gras verschwinden. Kurz bevor wir den Park verlassen, finden wir drei große Löwen mitten auf der Straße, welche noch warm war. Erst als wir nur noch ein paar Meter entfernt waren, bewegten sich die Löwen zum Strassenrand und guckten uns an. Hätte ich meine Hand aus dem Fenster gestreckt, hätte ich sie anfassen können und wäre wahrscheinlich als Abendessen verspeist worden. Was ein Moment :D Pünktlich und überwältigt verlassen wir um 6 Uhr bei Sonnenuntergang den Park, in dem Wissen, dass wir alle wichtigen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung gesehen haben.

And we're off 🚘👭

Montag, 28.08.2017

Wer sie vielleicht aus früheren Einträgen oder auch persönlich kennt, seit Samstag ist meine Österreichische Aupairfreundin mit ihrem Freund Jakob hier um mich zu besuchen und es ist mal wieder so, als ob keine Minute vergangen ist seitdem wir uns das letzte Mal gesehen haben. Zwei Tage haben wir in Johannesburg verbracht, waren mit Pia in einer Rooftopbar essen, im Soweto und auf ein paar Märkten zum Essen. 

Am Montag morgen sind wir dann mit Sack und Pack Richtung Osten aufgebrochen um uns die Panorama Route anzusehen. Dies ist eine Straße, die an mehreren Wasserfällen und Canyons Langläufe, sodass wir immer wieder an schönen Punkten ausgestiegen sind. Dazu gehörten die Macmac Falls, Gods Window, welches wir leider nur im Nebel gesehen haben und den Blyde River Canyon, welcher der drittgrößte  Canyon der Welt ist. Die Route zu fahren hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, der Blick auf die Wasserfälle und hinunter in den Canyon waren atembetraubend. Abends kamen wir in Phalaborwa an, einem Ort nahe des Krügers. Dort haben wir bei einer Familie übernachtet, die bisher echt unschlagbar gastfreundlich war und uns Tipps für den nächsten Ausflug in den Krüger Nationalpark gegeben haben.

Durban, eine Stadt am Meer

Dienstag, 22.08.2017

Hallo! Ich möchte hier nun ein wenig von unserem Wochenendausflug ans Meer erzählen. Und zwar sind wir mit 12 Leuten, davon 5 mit Flugzeug, 7 mit dem Reisebus nach Durban gereist. Ich hatte mich für den Bus entschieden, da dieser weitaus günstiger war und wir auch noch viel von der Landschaft gesehen haben. Nach einer 8-stündigen Busfahrt sind wir Freitag Abend endlich angekommen, sodass wir alle zusammen noch essen gegangen sind.

Hier ist einer der "Drakensberge" zu sehen, welcher zu einem Nationalpark gehört der zwischen Johannesburg und Durban liegt. Die Strecke müsste so etwa 600km lang gewesen sein, außer ein paar Tieren und Pflanzen und Hügeln war gab es nichts außergewöhnliches zu sehen.

Den Samstag haben wir natürlich am Strand verbracht, das Meer ist dort eisblau und wird von vielen Surfern genutzt. Außerdem waren wir beim St. Victorias Markt, wo man Souvenirs kaufen konnte. Abends waren wir in mehreren Bars.

Am Sonntag hat jede Zimmer-Gruppe selbst entschieden, was sie machen wollte, wir sind mit einem Uber (Taxi) in ein Naturreservat gefahren und sind 4 Stunden lang gewandert. Der Ausblick war echt atemberaubend und wir haben sogar Zebras gesehen. Der Weg führte uns durch Wälder, an einem Fluss und einem Wasserfall entlang und hoch auf Berge, von denen man eine tolle Aussicht auf den Fluss hatte. Da man hier sowohl in Durban als auch in Johannesburg nach Sonnenuntergang unbedingt ein sicheres Plätzchen aufsuchen sollte, kamen wir während unserer Wanderung ein bisschen unter Zeitdruck, da es hier schon um 5 Uhr dunkel wird. Anschließend waren wir so müde, dass wir direkt schlafen gegangen sind. 

Am Montag morgen waren wir noch kurz zum Frühstücken am Strand, bis es wieder in den Bus ging.

Mit den Taxifahrten, dem Hostel und der Busfahrt haben wir insgesamt eine gute Ehrfahrung gemacht, wir haben relativ günstig gelebt und sind sicher von A nach B gekommen. 

Insgesamt war es ein echt schöner Ausflug und wir werden im Sommer noch einmal wieder kommen :-)

Pretoria/Woman´s Day

Mittwoch, 09.08.2017

Heute ist in Südafrika ein Nationalfeiertag, der Woman´s Day, deshalb haben auch keine Kurse stattgefunden, sodass wir alle mit dem Zug nach Pretoria gefahren sind. Dort haben wir uns ein holländisches Denkmal, sowie die Union Buildings angesehen. Pretoria ist um einiges schöner als Johannesburg, es war echt ein schöner Ausflug! :)

SOWETO

Sonntag, 06.08.2017

Die Stadt Johannesburg wurde 1886 gegründet, nachdem dort Gold gefunden wurde. Heute leben in der Stadt selbst knapp eine Millionen Menschen, zählt man die Außenbezirke mit, sind es 8 Millionen.

Mit dem Sightseeing Bus fuhren wir heute durch Downtown Joburg, wie es alle hier nennen, ausgestiegen sind wir nicht, da die Innenstadt nicht wirklich zu einem Spaziergang einläd. Es gibt hohe braune Verwaltungsgebäude, aber viel mehr auch nicht.

Später sind wir ins SOWETO (South-Western Township) gefahren, welches etwa 5 Kilometer entfernt von Joburg liegt und eins eine unabhängige Stadt war, nun aber quasi mehr und mehr mit Johannesburg verwächst. In dieser Umgebung leben alleine 4 Millionen Menschen auf sehr engem Raum. Unterteilt ist diese in obere, mittlere und untere Klasse. In den oberen beiden "Klassen" gibt es eingezäunte kleine Häuschen, welche relativ günstig zu erwerben sind. In der unteren Klasse wohnt man umsonst. Wo man in Deutschland von Staat eine Wohnung bezahlt bekommt, wenn man nichts hat, so bekommt man hier eine etwa 6 Quadratmeter große Wellblechhütte ohne Fenster und Tür zugewiesen. Zwischen den Häusern laufen Ziegen und Hunde frei herum, die Kinder spielen auf der Strasse und versuchen durch Tänze und Kunststückchen Geld von der Touristen zu bekommen.

 

Man hat zwar aus den Medien schonmal hier und dort sowas in dieser Art gesehen, aber tatsächlich dort durch zu fahren, macht es wirklich real. Die Grundversorgung, die in Europa selbstverständlich ist, von der können die Menschen hier nur träumen.

Es gibt einen kleinen Markt im Soweto, wie ein Restaurant, in welchem wir zwei Stunden Pause gemacht haben. Zu viert hatten wir unseren eigenen Tourguide, welcher im Soweto aufgewachsen ist und uns viel über die Geschichte und die Probleme mit Drogenkonsum in diesem Stadtteil erzählt hat.

Sport und Kurse

Freitag, 04.08.2017

Wer mich gut kennt, weiß, dass ich ungefähr so sportlich bin wie Schnecke, also könnte folgender Text befremdlich wirken:

Seitdem ich hier bin, spiele ich für das Wits Woman´s Volleyball Team, welches drei Mal die Woche mehr oder weniger trainiert. Letzten Montag und am Mittwoch hatten wir auch schon zwei Spiele, da wir uns hier grade mitten in der Saison befinden. Pia, die zweite Austauschstudentin aus Oldenburg spielt auch mit mir in derselben Mannschaft. DIe Spiele haben echt viel Spaß gemacht, das Niveau ist etwa vergleichbar mit dem meiner alten Mannschaft, sodass ich nicht besonders negativ auffalle :D. Ich durfte auch von Anfang an durchgehend mitspielen, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe, normalerweise betrachte ich das Geschehen bei offiziellen Spielen immer eher vom Rand, beide "Matches konnten wir mit 3:1 und 3:0 für unser Team entscheiden. Go Wits!

An den Tagen, an denen wir kein Training haben, oder auch dann, gehen wir alle gemeinsam ins Fitnessstudio und nehmen dort an den Kursen teil, also habe ich in den letzten Tagen quasi an einem durchgehenden Muskelkater gelitten. Dies ist aber auch ein sehr guter Ausgleich zum Unistress. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich tue tatsächlich was für die Uni und das nicht grade wenig.

Wen es interessiert und vielleicht ein bisschen Hintergrundwissen hat, hier möchte ich einmal etwas näher auf meine Kurse eingehen:

Linguistik: Linguistik beschäftigt sich mit der Form der englischen Sprache, ich habe einen 2nd-Year-Kurs Phonetik gewählt, es geht also vor allem um Laute (Konsonanten und Vokale) und wie man diese klassifiziert und später gesprochene Texte transkribieren zu können. Da ich genau dies in meinem letzten Semester in Oldenburg schon gemacht habe, komme ich ganz gut mit. Pia belegt diesen Kurs auch, sie ist allerdings schon im Master, deshalb ist der Stoff für sie schon etwas weiter weg.

Literatur: In Literatur belege ich, wie schon gesagt, einen 1st-Year-Kurs. In diesem lesen wir 8 Bücher innerhalb von 12 Wochen und müssen zu zwei Büchern Essays schreiben sowie zwei Tutorien in Dichtung belegen, zu welchem wir noch einen weiteren Test schreiben. Dieser Kurs ist sehr zeitaufwendig, da man nur eine Woche Zeit hat einen ganzen Roman aufzubereiten. Zuerst haben wir den "Great Gatsby" gelesen, im Moment ist "Sula" dran. Es folgen noch "Hamlet" von Shakespeare, irgendwas von Charles Dickens und vier weitere Romane, die neu für mich sind.

Bioingeneurswesen und Technologie: Dies ist mein einziger Biologiekurs und ist ein 3rd-Year-Kurs, in welchen ich eher ungewollt reingerutscht bin, außerdem ist es inhaltlich bei weitem der anspruchsvollste Kurs. Es geht im wesentlichen darum, bestimmte Bakterienkolonien zu züchten um Antibiotika herzustellen und Herstellungsprozesse zu optimieren. Also ist dies quasi eine Schnittstelle aus Mathe, Chemie und Biologie, wovon ich leider nur von letzterem Ahnung habe. In dem dazugehörigen Praktikum stellen wir Biodiesel her, da dies eine aus Biomasse alternative Energiequelle darstellt. Während dieses halbsemestrigen Kurses werde ich einen Essay und drei Praktikumsberichte abgeben müssen, meine Biologiefreunde wissen bestimmt, wie aufwendig sowas sein kann.

 

Ingesamt darf ich bis zu vier Kurse belegen, wir internationalen Studenten haben allerdings schnell bemerkt, dass 2-3 Kurse vom Arbeitsaufwand völlig ausreichend sind, da der Anspruch hier meiner Einschätzung nach über dem Anspruch der deutschen Universität liegt.

 

International House, Nightlife

Sonntag, 30.07.2017

Am Freitag kam endlich die Nachricht, dass fuer Clara und mich jeweils ein Zimmer im Internationalen Haus frei waere, sodass wir endlich umziehen konnten. Es war zwar nicht so, dass es uns in der Jubilee Hall nicht gefallen haette, aber so sind wir näher an den anderen Studenten dran, näher am WLAN und jede von uns hat ihr eigenes Schlafzimmer. Mit meinem Zimmer habe ich allerdings kein Glueck gehabt. Jeder Raum hier ist etwas anders aufgeteilt, die Wände sind oft schief und der Architekt meines Zimmers hat irgendwie nicht an ein Fenster gedacht.

Meistens bin ich allerdings sowieso nur zum Essen und Schlafen dort. Weiterhin gibt es hier einen Gemeinschaftraum, welcher der einzige Raum mit Internetempfang ist und zum Glueck genau unter meinem Raum liegt, sodass ich auch noch was davon habe. Es gibt noch eine Waschkueche und einen Fernsehraum, sowie einen Spieleraum mit Billardtisch und einen Kicker. Achja, es ist hier übrigens fast alles eingezäunt, auch jedes Fenster hat ein eigenes Extragitter. In der Uni sind die Büros der Proffessoren und die Hörsäle auch mit einer extra Gittertür gesichert.

 

Meine Kuechenzeile war leider nur sehr spärlich bestueckt, ich glaube, dass die Putzfrauen am Ende des Semesters die Einrichtungen verhoeckern, die von den Studenten hinterlassen werden.. So musste ich mir also Topf, Pfanne, Schneidebrett, Dosenoeffner und Spuelzeug in der Mall besorgen, alles wichtige einzukaufen hat fast das gesamte Wochenende in Anspruch genommen.

Samstag Abend waren wir in einem Nachtclub, es gibt um den Campus herum sehr viele Bars und Clubs, in welche man allerdings nicht allein reingehen sollte. Da in dem Club, in dem wir waren, nur Techno lief und es dazu viel zu voll war, bin ich nicht lange geblieben. Man bewegt sich hier ausserhalb des Universitätsgelaendes am guenstigsten und am sichersten mit Uber fort. Wer Uber nicht kennt: Das ist eine Taxiapp, welche mit den herkoemmlichen Taxiunternehmen konkurrieren und durch private Fahrer welche man durch die UberApp anfordern kann, laeuft. Diese App ist in Deutschland allerdings verboten. 

Nachdem ich nun schon oefters den Campus verlassen habe, habe ich einigermassen einen Eindruck bekommen, wie man sich dort verhalten muss. Auf dem Campus kann ich frei herumlaufen, auch alleine, alles ist sauber und man trifft auf nette Menschen. Sobald man aber durch das Tor geht, liegt sehr viel Muell an den Strassen und man wird von Obdachlosen belästigt. Diese loszuwerden ist wirklich nicht einfach, sie laufen einem oft minutenlang auf Schritt und Tritt hinterher und sagen immer denselben Satz oder dasselbe Wort. Bisher war ich nur in einem Umkreis von einem Kilometer von der Uni aus unterwegs, naechste Woche wollen wir uns den Rest von Johannesburg mithilfe einer gefuehrten Tour angucken.

Unicampus, Kurse, Einschreibewahnsinn

Mittwoch, 26.07.2017

Seit Montag, den 24. Juli ist hier de Unialltag losgegangen, mir wurde gesagt, ich müsste mich erst für meine Kurse registrieren. In Deutschland ist dies eine Sache von maximal 30 Minuten. Hier bin ich seit 3 Tagen dabei und bin immer noch nicht richtig registriert. 

Wer den Passierschein A38 aus Asterix kennt, kann sich in etwa vorstellen, was hier Alltag ist. Man schreibt sich nämlich manuell für einen Kurs ein und aus, bei jedem Dozenten persönlich. Einmal stand ich 3 Stunden in einer Warteschlange nur um gesagt zubekommen in welchen Raum ich als nächstes muss um ein weiteres Formular zu beantragen.

Auch an die südafrikanische Kultur muss man sich sehr gewöhnen, Gespräche starten immer mit "Hello, how are you?". Insgesamt sind aber alle sehr nett hier. Es gibt hier einerseits die Leute, die wohlhabend sind und dann die Leute, die auf der Straße leben. Man merkt dies besonders wenn man den Campus verlässt. Sobald man sich außerhalb des Campuses befindet, wird man nach Essen gefragt, Geld oder sonstigem. 

Es gibt eine Mall, zu der man mit dem Bus fahren kann. Dort kontrollieren viele Sicherheitslleute, sodass man sich dort sicher fühlt und man eigentlich das Gefühl hat, in Europa zu sein. 

Ich bin jetzt für zwei Englischkurse und einen Biologiekurs eingetragen, die Vorlesungen dazu dauern zwischen 45 Minuten und 2 Stunden und finden für jeden Kurs jeden Tag statt. Einmal die Woche habe ich ein Mikrobiopraktikum in welchem wir Algen züchten. Für einen Literaturaufbaukurs hätte ich 16 Bücher lesen müssen, also habe ich mich für einen Erstikurs entschieden in welchem 8 Bücher in 12 Wochen bearbeitet werden müssen.

Auf dem Campus braucht man für jedes Gebäude, auch für die Wohnheime einen Studentenausweis um hinein zu kommen. Diesen zu beantragen, war harte Arbeit. An jedem Eingang sitzt ein Sicherheitsmann, welchen man kontaktieren muss, wenn die Karte nicht funktioniert.

 

Dies ist die "White Hall" das Hauptgebäude auf dem Campus, darunter seht ihr das Rugbyfeld.

 

Ankunft in Südafrika

Samstag, 22.07.2017

Am dritten Tag meiner Reise bin ich nach 12-stündiger Reise von München nach Johannesburg endlich angekommen. Der Transfer zum Campus hat gut geklappt, dort angekommen hieß es dann: "Tut uns Leid, ihr Zimmer ist jetzt anderweitig belegt."

Später ist mir dann ein Zimmer in einem anderen Wohnheim zusammen mit einer Französin zugewiesen worden, bis im Internationalen Haus wieder etwas frei wird. 

Der Campus hier ist extrem weitläufig mit vielen Wohnheimen und Fakultäten, zwischen denen ein Bus hin und her fährt. Dazu gibt es große Sportanlagen draußen, wie ein Rugbyfeld, Cricket, Schwimmbecken und ein Volleyballfeld. 

Am Montag kann ich mich hier registrieren und mir Kurse aussuchen, dies wäre allerdings viel Rennerei, habe ich mir sagen lassen.. 

Ausserdem gibt es hier eine Menge anderer internationaler Studenten, die auch in den letzten Tagen angereist sind.

Abflug nach Afrika, oder wie ich spontan an einen Kurzurlaub in Wien gekommen bin

Donnerstag, 20.07.2017

Die Frage, ob ich schon gut in Afrika angekommen bin, lässt sich im Moment noch nicht mit "ja" beantworten.

Wegen des gestrigen Gewitters bin hatte mein Zubringerflug von Düsseldorf nach Wien zwei Stunden Verspätung, sodass ich meinem Anschlussflieger nur noch hinterher winken konnte. Meine Airline brachte mich nachts in einem Hotel unter, heute morgen wurden alle Gestrandeten zum Umbuchen zum Flughafen gefahren.

Da es schwierig war, einen neuen Flug zu finden und ich nicht über Russland oder ähnliches fliegen wollte, bleibe ich bis vorraussichtlich morgen Abend in Wien und sehe mir die Stadt an.

Wien ist übrigens sehr sehenswert, mittlererweile bin ich nicht mehr traurig darum meinen Flug verpasst zu haben, da ich auf Kosten der Airline hier einen wunderschönen Tag hatte. Nach dem Check-In im Hotel bin ich einfach losgelaufen, war beim Stephan-Dom, dem Parlament, in diversen Parks und im Sisi Museum. Egal, wo ich hingelaufen bin, es sah alles sehr alt, edel, gepflegt und in sich sehr harmonisch aus. 

 

This time for Africa

Sonntag, 02.04.2017

Soooo. Da es bald wieder losgeht werde ich auf diesem Wege wieder berichten, was bei mir grade so abgeht.

Ab Juli 2017 werde ich mein fünftes Unisemester an der University of Witswatersrand in Johannesburg verbringen. Der Abflug ist für den 19.Juli festgesetzt und derzeit laufen die Visavorbereitungen auf Hochturen. Ich kann es kaum abwarten, dass es losgeht und freue mich über jeden, der meine Blogeinträge lesen wird :-)

You will always find your way back Home

Dienstag, 04.08.2015

Die letzten beiden Tage gingen auch wie im Flug vorbei, da ich hauptsächlich damit beschäftigt war mein Zimmer auszumisten und die "noch nützlichen" Dinge von den nicht mehr braucbaren Dingen zu trennen. Wenn ich mir nicht sicher war, kam es zum Schluss darauf an ob es noch in den Koffer passte.

Am Morgen des 3. Augusts fuhr Kim mich dann zusammen mit Hanna nach Washington zum Ronald Reagan Airport, nachdem ich mich eher kurz von den beiden Kids verabschiedet hatte.

Am Flughafen wurde ich quasi nur am Parkplatz rausgelassen, zum Check-In musste ich alleine.

Von Washington aus ging es nach Chicago (was definitv keinen Sinn gemacht hat) und von Chicago aus mit nur 30 minütiger Umsteigezeit ging es dann nach Deutschland. So richtig realisiert habe ich dass dann erst im Flieger, als über die hälfte der Mitreisenden auch deutsch gesprochen haben, genauso wie das Bordpersonal.

Das Gefühl vor dem 8-stündigen Flug war ein ganz anderes als auf dem Hinflug vor einem Jahr. Damals wusste ich nicht was mich erwartet, diesmal wusste ich ganz genau was mich erwartet, konnte es aber noch nicht wirklich wahrhaben. Trotzdem schien ich auf die meisten Passagiere doch einen ziemlich verstörten Eindruck gemacht zu haben ><.

Ohne irgendwelche Turbulenzen landeten wir dann um 7 Uhr morgens in Düsseldorf, wo dann der ganze Clan am Ausgang mit Plakat, Luftballons und Sekt wartete. 

Ein unglaubliches Gefühl, welches bestimmt nicht jeder mal erlebt.

Papa in Town

Mittwoch, 29.07.2015

Zwischen dem ganzen Trubel der hier im Moment herrscht, Koffer packen, aufräumen, Dinge erledigen, war Papa am Wochenende nochmal zu Besuch. Freitagabends sind wir mit Hanna ins Friday's Essen gegangen und Samstag waren wir in DC und Alexandria unterwegs um mein geliehenes GPS zu Jane und Micheal zurück zu bringen. Der Cheesecakefactory wurde anschliessend noch ein Besuch abgestattet. Sonntag ging es noch in den Great Falls Park und zum Tysons Corner Shopping Center, in dem wir uns noch mit ausreichend Hosen eingedeckt haben.

 

So schnell wie das Wochenende gekommen ist, war es leider auch scion wieder vorbei :(

Am Montag darauf war ich in Oakten (ohne GPS!!) bei Mareike 2, da ihr Hostdad eine Abschiedsparty für sie mit Pizza und Kuchen gab. 

Die letzten Tage hier vertreichen wie im Flug..

 

Das wars jetzt mit dem Abenteuer Amerika, fürs Erste. Doch es ist kein Abschied bis in alle Tage, ich komme wieder, keine Frage ?

Ingesamt wurde mein Blog in diesem Jahr fast 6000 mal aufgerufen, Vielen Dank an alle, die hier öfters mal reingeschaut haben! 

Viva Mexico!

Montag, 13.07.2015

Am Morgen des 4.Juli bin ich leider ohne mein Gepäck in Veracruz gelandet. Aufgrund eines "technischen Defektes" hatte mein internationaler Flug von Washington nach Mexico City 4 Stunden Verspätung, sodass ich meinen regulären Anschlussflieger leider verpasste.

Es schien so unreal, nicht mehr in Amerika zu sein und ich hätte nie gedacht dass ich tatsächlich mal nach Mexico fliegen würde.. Dann aber kam eine kleine zierliche Person total verwirrt guckend auf mich zugelaufen. Abi! Ich hatte sie SOOO vermisst!! Ein halbes Jahr ist es her, dass wir uns nicht mehr gesehen hatten, demzufolge hatte sie mir auf der Fahrt zu ihren Haus viel zu erzählen. Abi eben :D

Mein erster Eindruck von Mexico: Hier möchte ich nicht wohnen !! Jetzt verstehe ich warum die Mexikaner alle in die USA wollen. Die Häuser sahen von außen sehr schäbig aus, auf den Straßen fuhren Autos rum, die in Deutschland definitiv keinen TÜV mehr bekommen hätten und es liefen viele Mexikaner von Auto zu Auto und wollten irgendwas verkaufen.

Nach der Ankunft musste Abigail zur Arbeit, sie arbeitet als Deutsch/Englisch-Lehrerin in einer Sprachschule. Abis jüngerer Bruder Carlos war die ganze Zeit dabei und wurde überall hin mitgeschleppt. So kam es dann dazu, dass ich dann den Unterricht übernommen habe, was sehr viel Spaß gemacht hat.

 

In der Pause bin ich mit Carlos in die Stadt Veracruz gefahren, diese liegt direkt am Strand und hat relativ viel Geschichte, dadurch, dass die spanischen Eroberer hier damals gelandet sind.

Abends sind wir zurück zum Flughafen, mein Gepäck war endlich da! Am nächsten Morgen sind wir mit der ganzen Familie zu einem Roadtrip aufgebrochen. Dass bedeutet, dass wir mit dem Auto von Stadt zu Stadt gefahren sind und nachts in Hostels geschlafen haben. Jeden Tag hatten wir Führungen durch die jeweiligen Städte/Sehenswürdigkeiten/Kirchen. Und jedes Mal wenn wir an einem Süßigkeitenstand vorbeikamen (was echt oft passierte) kaufte mir jemand mexican candy. Dieses kann man nicht mit dem Unseren vergleichen! Sämtliche Lebensmittel, Süßigkeiten mit eingeschlossen sind höllisch scharf!!

Auf unserer Tour habe ich unglaublich viel von Mexiko gesehen. Auf den zweiten Blick ist es ein sehr vielseitiges Land mit weitaus mehr Kultur und Geschichte als es die Amerikaner haben. Außerdem sind die Mexikaner unglaublich stolz auf ihr Land und ihre Traditionen.

Wir waren also in vielen Kirchen, auf Friedhöfen, in Museen, in einer Pyramide die noch von den Ureingeborenen stammt, an einem Wasserfall,in einer Goldmine, auf einem See, in welchem eine versunkene Stadt liegt, vielen Aussichtspunkten und einen ganzen Tag in Mexico City.

Diese ist die meistbevölkerte Stadt der Welt, gleich nach Tokio. Erwartet habe ich deshalb viele Hochhäuser, viel Lärm und viele Menschen. Die ersten zwei Punkte trafen aber nicht wirklich zu. Eigentlich war ich sogar ziemlich positiv überrascht. Mit einem Hop-On Hop-Off Bus sind wir durch die Straßen gefahren und bei den wichtigen Gebäuden sind wir ausgestiegen und haben uns die Stadt von oben angesehen.

Den letzten Tag meiner Reise haben wir wieder in Veracruz verbracht. Wir waren am Strand, in der Mall und waren im Kino. Sogar das Popcorn ist hier spicy!! Nachts sind wir dann ausgegangen, man muss ja schließlich die Möglichkeit nutzen wenn das legale Alter hier bei 18 liegt. Ohne wirklich zu schlafen musste ich also um 6 Uhr morgen wieder am Flughafen stehen um wieder zurück nach Virgina zu fliegen.

Abigails Familie habe ich sehr ins Herz geschlossen, von ihnen hab ich in der einen Woche bestimmt mehr Liebe und Gastfreundschaft erfahren als von meiner Gastfamilie in dem ganzen Jahr zusammen.

Leider ist dieser Urlaub nun auch vorbei, geblieben ist mir die Erinnerung an ganz viel Spaß, und an ein tolles Land, welches man auf jeden Fall gesehen haben sollte! Hasta la proxima Mexico!

4th of July

Samstag, 04.07.2015

Jetzt kommen wir zu DEM nationalen Feiertag der Amerikaner! Dem 4. Juli, an diesem Tag feiern die Amerikaner den Tag der Unabhängigkeitserklärung. Jedes Haus wird dazu mit ausreichend Flaggen ausgestattet und auch sonst wird alles rot, blau und weiß dekoriert. 

An dem Freitag davor hatte ich frei und es gab eine Nachbarschaftsparty im Haus meiner Gastfamilie um einmal die neue Terasse einzuweihen und um sich zu Betrinken. Hanna wurde auch eingeladen, sodass wir zur Feier des Tages Dr. Oetkers Schokopudding zum Nachtisch für alle gemacht haben. Hat natürlich außer uns beiden keiner gegessen..

Ich selbst habe meinen Koffer gepackt und bin abends zum Flughafen gefahren worden um nach Mexico zu fliegen.

 

Schnorcheln auf Key West

Freitag, 26.06.2015

Am Mittwoch morgen sind wir von Miami nach Miami Beach umgezogen, in ein neues Hostel. Unser Ziel war eigentlich, zwei Tage lang am Strand zu liegen und einfach nur den Urlaub zu genießen. Pustekuchen! Nach nur einer Stunde am Strand waren wir trotz ausgiebigen Eincremens mit Sonnencreme komtlett verbrannt. Das Meer war super warm, leider gab es auch ganz viel eckeliges Seegraszeugs :-/

Donnerstag morgens traten wir dann unsere letzte Tour nach Key West an. Da in unserer Reisekasse sowieso schon Ebbe herrschte, nahmen wir uns vor, uns dort einfach nur den Ort anzusehen und keine weitere teure Tour zu buchen. auch auf Strand hatten wir vorher keine Lust da wir nicht komplett sandig und salzig wieder in den Bus wollten. 

 

So kam es dann dazu, dass wir in Key West ankamen und es eigentlich nicht so viel dort zu tun gab. Also dachten wir uns: Was solls, dann gehen wir doch schnorcheln! Einen günstigen Bikini finden wir schon irgendwo!

Falsch gedacht. Nach Buchung der Tour hatten wir dreißig Minuten Zeit und wir sind uns vorgekommen wie bei Shoppingqueen. Wir hatten zwar beide rechtzeitig Badekleidung gefunden, diese war leider ncoh teurer als die ganze Tour gewesen.. Schaaade! Anschließend ging es direkt aufs Boot, welches eine Stunde lang bis zu den Korallenriffen gefahren ist. Es gab eine kurze Einweisung und dann ging es auch schon ins Wasser (Ich hab den kurzen Weg direkt über die Reling genommen). 

Das Schnorcheln war echt cool, das Wasser war so drei-vier Meter tief, unter uns schwammen ständig bunte Fische. Hätte ich gewollt, hätte ich die Fische bestimmt anfassen können, so nahe kamen die. Viel zu schnell war der ganze Spaß wieder vorbei und es ging zurück Richtung Festland. Zurück in Key West sind wir noch einmal die Hauptstraße runter und dann in den Bus, welcher 5 Stunden brauchte um uns wieder zurück zum Hostel zu fahren.

Am Freitag galt es Koffer packen! Abends sind wir noch einmal zurück nach Miami und haben wir mehr oder weniger zufällig noch Liusa Rodruigez getroffen.

Orlando - Universal Studios

Montag, 22.06.2015

Am Montag wurde dann ein Kindheitstraum wahr! Wir fuhren zu den Universal Studios nach Orlando! Direkt neben Disneyworld und sämtlichen anderen Freizeitparks, ein bisschen Spaß muss ja schließlich auch mal sein :-D Nach 7-Stunden Busfahrt waren wir endlich da! 8 Stunden hatten wir Zeit den leider ziemlich überfüllten Park zu erkunden. Es gab viele Shows, die irgendwie was mit Fernsehen zu tun hatten (3D-Kinos, Simulatoren, usw).

Das beste war die Harry Potter Welt. Wie im Film ist wurde die Winkelgasse ziemlich authentisch nachgebaut. Ollivanders Zauberstabladen, Gringotts, sogar die dunkle Gasse gab es! Durch Gringotts fuhr man mit der Achterbahn, ich wär am liebsten dreihundert mal damit gefahren.. leider war die Zeit zu knapp. Zwei Shows in der wir waren hatten technische Probleme, somit haben wir jeweils eine Stunde umsonst angestanden -.-

Am Ende haben Mareike und ich uns beide ein Agnes Einhorn von "Despicable Me" gekauft. Beste Investition!

 

Everglades

Sonntag, 21.06.2015

Am zweiten Tag hatten wir direkt eine Everglades-Boots-Sightseeing-Tour gebucht, was bedeutete, dass wir um 7 Uhr morgens an unserem Hotel eingesammelt wurden und zu den Everglades gefahren wurden. Die Everglades würde ich als riesige Wasser/Pflanzenfläche bezeichnen, die sich fast hundert Kilometer lang an Floridas Küste erstreckt und als Habitat für Alligatoren dient. Mit dem Airboat sind wir mit einem Führer etwa eine halbe Stunde lang übers Wasser geflogen.

Insgesamt war ich etwas enttäuscht, wäre ich die Ems runtergefahren hätte es auch nicht viel anders ausgesehen. Es gab Schilf, Bäume und Wasser. ein paar kleine Alligatoren hatten sich am Rand versteckt, manchmal hat man einen Teil des Kopfes gesehen, das wars.. 

Anschließend gab es eine Show für Touristen, in der ein Ranger ein bisschen was über Alliagtoren erzählt hatte und uns dazu noch einen Skorpion und eine Kröte vorgestellt hat. Im Anschluss daran durfte man für 3 Dollar pro Person ein Foto mit einem kleinen Alligatoren schießen.

 

Mittags ging es dann wieder mit dem <bus zurück nach Miami, man fuhr so etwa eine Stunde. Zu unserer Überaschung erfuhren wir dann, dass wir wohl eine Bootstour durch Miami mitgebucht hatten. So kam es dann, dass wir uns auf einem "Piratenboot" wiederfanden, welches einmal durch den Hafen fuhr. Zu bewundern gab es die Ferienhäuser sämtlicher Celebrities, die wohl alle Millionen Dollar für ihre Ferienresidenzen ausgegeben hatten und vor jeden Haus mindestens eine Yacht lag. 

Nachmittags ging es mit einem Sightseeing auf eine sogenannte "Duck-Tour" Man könnte jetzt denken, man würde Enten beobachten. Eigentlich wwar es aber eine Duck-Tour weil sämtliche Äste in Miami so tief hängen, dass wir sie alle 10 Meter ins Gesicht bekommen hätten, wenn wir uns nicht geduckt hätten :,D

Gesehen haben wir: eigentlich nichts spannendes. Sehenswürdigkeiten besitzt Miami selbst nämlich nicht, deshalb sind wir einfach ein bisschen die Strassen abgefahren. Abends wurden wir dann völlig erschöpft wieder am Hotel abgeliefert.

Welcome to Miami - Beat the heat! ☀️

Samstag, 20.06.2015

Nachdem ich letztes Wochenende mit Selina im Zoo in Washington war und dort schon dachte es sei zu heiß, weiß ich es jetzt besser. In Florida hält man es nicht lange draußen aus ohne Sonnenschutz und ein kaltes Getränk. 

Seit letzem Samstag sind Mareike und ich in ganz Florida unterwegs, da wir endlich mal eine Woche Urlaub haben. Um 4 Uhr morgens ging es los zum Flieger, ein paar Stunden später sind wir am Flughafen in Miami wieder ausgestiegen und musste feststellen, das dieser wohl der organisierteste Ort ist den ich je erlebt habe. Ständig kamen Menschen auf uns zu und fragten wo wir hinwollten und haben uns daraufhin sofort weitergeholfen. Gefühlte zwei Minuten später waren wir dann also schon am Hostel in Miami City.

So spannend, wie wir uns Miami vorgestellt hatten, war es dann leider nicht. Es gab einen großen Hafen mit vielen Schiffen aber keinen Strand. Bis wir einchecken konnten haben wir also erstmal ein Nickerchen unter einer Kokosnusspalme abgehalten ?.

Abends sind wir zum Bayside Marketplace, was einer Mall ähnelte. Es gab verschiedene Restaurants und Shops für Touristen. Zu unserer Freude haben wir ein Münchener Hofbräuhaus entdeckt in welchem es eine deutsche Speisekarte und deutsches Bier gab. Dazu noch ein Schnitzel und dann waren wir glücklich! Nach und nach trudelten noch mehr Deutsche ein, sodass wir schnell eine gesellige Runde und viel Spaß hatten.

Cheers!

I´m in love with Chicago

Samstag, 06.06.2015

Diese Woche hatten wir echt schlechtes Wetter, sodass der Pool geschlossen blieb und die Kinder drinnen beschäftigt werden mussten :-/

Am Samstag Morgen gegen 6 Uhr sind Mareike und ich aufgestanden, haben unsere 7 Sachen gepackt und sind von Kim zum Flughafen gefahren worden.Dort sind wir dann in den Flieger gestiegen und zwei Stunden später in Chicago, O-Hare, wieder ausgestiegen. Mit der Metrobahn ging es in die Innenstadt, auf die Suche nach dem Willis-Tower, da wir (Gott sei Dank schon im Voraus) Karten für das Skydeck bestellt hatten. 

Auf den ersten Metern dorthin sind wir gleich schon in ein paar Bekannte buchstäblich hineingerannt. Mareike 2 und ihre Freundin waren wohl zeitgleich auch in Chicago unterwegs und auf der Suche nach dem Skydeck. Nach Etwa 2-stündigem Anstehen waren wir dann endlich auf dem 103. Stockwerk und hatten eine tolle Aussicht auf Chicago. Außerdem gab es mehrere Glaskästen in die man reingehen konnte und praktisch durch die Glasplatten nach unten gucken konnte. 

 

Wieder unten angekommen haben wir uns auf die Suche nach der silbernen Bohne gemacht, die eigentlich garnicht so heißt, wie wir später festgestellt hatten. Weil das Wetter echt gut war, war draußen echt viel los, wair hatten aber viel Spaß Fotos zu schießen. Ein Park mit Brunnen und der Lake Michigan lagen direkt dahinter.

 

Der Abend kam leider ziemlich schnell, deshalb war es irgendwann leider wieder Zeit für uns zurück zum Flughafen zu fahren, an welchem wir dann fast 10h ausgeharrt haben bis wir endlich heute morgen im Flieger nach Hause saßen.

Chicago ist eine echt schöne Stadt, viel sauberer als New York.Die investierte Zeit und das Geld für diesen Tagesausflug haben sich auf jeden Fall ausgezahlt!

 

Central Park - Wunderschön im Sommer

Samstag, 30.05.2015

Seit dieser Woche gibt es in Amerika Sommerferien! Das bedeutet für mich zum einen durchgehende Kinderbetreuung, aber zum anderen auch, dass die Community Pools geöffnet haben. Sämtliche Freizeitaktivitäten der Kinder sind nun zu Ende, außer Carolines Sommerschwimmtraining welches jetzt erst anfängt. Wir verbringen also den ganzen Tag am Pool, woanders ist es sowieso garnicht auszuhalten bei tropischen 34 Grad. Chase kann leider noch nicht schwimmen, was die Sache mit dem Pool ziemlich anstrengend macht. 

Die Wochenenden die mir hier noch bleiben, kann ich an beiden Händen abzählen, deshalb wird von nun an keines mehr Zuhause verbracht. Freitagnacht fuhren Mareike und ich also ein letztes Mal nach New York. Die Busfahrt von Washington, Chinatown war grauenvoll, da wir natürlich sparen mussten. Grade angekommen haben wir bei Mecces gefrühstückt und uns anschließend in den Central Park gelegt um noch ein bisschen Schlaf zu bekommen. 

Letztes Mal hatten wir den Park ja im eingeschneit bei -20 Grad im Winter gesehen, was nicht so toll war. Dieses Mal haben wir den ganzen Park mit Fahrrädern erkundet, was einerseits echt anstrengend war weil es hier jetzt echt heiß ist, andererseits haben wir die grüne Aussicht mitten in der Weltstadt aber auch echt genossen! Es fand sogar noch ein ein kleines Konzert und ein kleiner Marathon dort statt.

 Den Central Park haben wir uns nur von außen ansehen können, da der EIntritt für uns zu teuer war :-(

Nachmittags haben wir Dena am Timessquare getroffen, die nun seit einem Monat am Broadway lebt und auf jeden Fall hier viel glücklicher ist als vorher. Leider ist meine Freundin Melanie erneut vor die Tür gesetzt worden, den Grund hab ich noch nicht wirklich verstanden. Vermutlich wird sie nächste Woche wieder von Pittsburgh nach Ashburn kommen und bei uns zwei Wochen wohnen bis sie nach Hause fliegt.

Mareike und ich pennen heute Nacht im selben Hostel in New Jersey in dem wir letztes Mal auch gepennt haben, nur das wir diesmal unser Zimmer mit Japanern teilen müssen ? Morgen verabschieden wir uns von New York, was wir machen, wissen wir noch nicht. Jetzt wird erstmal Schlaf nachgeholt!

Atlantic City

Sonntag, 24.05.2015

Nach einer ziemlich kurzen Arbeitswoche sind Mareike, Mareike 2, Regina und ich am Strand in New Jersey angekommen. Freitagnacht haben wit in Mareikes 20. Geburtstag reingefeiert und sind anschliessend am nächsten morgen mit dem Bus Von Washington aus nach Atlantic City gefahren. Leider ist es hier übertrieben windig und echt kalt, deshalb ist es und nicht möglich ins Meer zu springen, worauf wir uns echt gefreut hatten :(

 

Hier gibt es eine Strandpromenade, Broadwalk genannt, einen Pier mit Funpark darauf, Fressbuden, jede Menge Casinos und Bars. Es ist hier also fast so wife in Bulgarien/Las Vegas. Am zweiten Abend sind Mareike und ich leider nirgends reingekommen, da wir unter 21 sind. Das Geld was wir im Club ausgegeben hätten haben wir dann in Funparktickets investiert. Montag ging es noch kurz an den Strand an dem wir noch ordentlich Sonne getankt haben und dann ginge auch schon wieder zurück zum Bus..

 

What time is it ? - Summertime ???

Dienstag, 19.05.2015

Das Wetter hat mittlererweile subtropischen Status erreicht, superwarm, schwül und ab und zu ein Gewitter. Dieses Wochenende geht es endlich an den Strand! 

Meine Kinder genießen das Wetter, während ich im Moment ziemlich im "Was mache ich nach meinem Au Pair Jahr"- Stress stecke. Da Mareike leider immer noch nicht wiedr so ganz auf den Beinen ist stand dieses Wochenende ausschliesslich Uni-Bewerbungen abschicken auf dem Programm. Das Haus hatten wir zum Glück für uns, da meine Gasteltern zu ihrem Strandhaus gefahren sind. 

In meiner Freizeit mache ich viel mit den Kindern, diese Woche bin ich mit Caro zu ihrem Baseball-Spiel gefahren

Snakebite - die etwas andere experience

Sonntag, 10.05.2015

Eigentlich war diese Woche sehr entspannt. Eigentlich. But always expect the unexpect! 

Mareike und ich haben grade einen abendspaziergang gemacht weil es so schönes Wetter war, so weit, so gut. Auf dem Rückweg zu meinen Haus haben wir leider unfreiwillig Bekanntschaft mit einer kleinen schwarzen Schlange gemacht. Sie zeigte sich ziemlich empört darüber, dass Mareike leider über sie drüber gestampft ist, sodass besagte Schlange unvermittelt die arme Mareike ins Bein biss. 

Diese wiederum wusste auch garnicht wie ihr geschah. So schnell wie möglich sind wir nach Hause und haben 911 gewählt. Das entspricht der amerikanischen Emergencyhotline. 10 Minuten später hatten wir einen Krankenwagen mit zwei Sanitätern und einer Krankenliege vor der Haustür, die Mareike wohl um jeden Preis ins Krankenhaus bringen wollten. Nach fachmännischer Bekundung wurde die Schlange allerdings für ungiftig befunden und somit weigerte Mareike sich einliefern zu lassen. Meine Gasteltern haben sich echt lieb gekümmert, zum ersten Mal war ich doch froh dass die im Haus waren. Im gleichen Moment hatten die aber auch Spaß daran Fotos zu schießen.

Nach einer Stunde habe ich Mareike irgendiwe ins Auto gepackt und sie nach Hause auf die Couch manövriert. Sie hat einen echt angeschwollenen Knöchel und kann keinen Meter alleine laufen.. :-/

Eigentlich bin ich ja immer diejenige, der sowas passiert..

 

Update 24hrs later: Mareike liegt mittlererweile zur Entgiftung im Krankenhaus da ihr Fuß etwa auf die doppelte Größe angeschwollen ist und sich blau gefärbt hat. Habe sie grade besucht um ein bisschen Beistand zu leisten ? Sie liegt übrigens auf der Kinderstation und passt nicht ganz in ihr Bett ?

 

Mai

Montag, 04.05.2015

Wo ist die Zeit geblieben ? Jetzt haben wir schon Mai! Der Erste Tag des Mais wird hier nicht gefeiert, was ich ziemlich schade finde. Ich habe deshalb mehr oder weniger Freitag meine eigene Party veranstaltet, da meine liebe nette Gastfamilie an ihr Strandhaus gefahren ist und mich hier alleine gelassen haben. Man konnte es auch als Collegeabschluss sehen, da mein Englischkurs nun vorbei ist und ich meine Kollegen gefragt habe ob sie nicht vorbeikommen wollten. Vorher waren wir noch in der Cheesecakefactory essen.

Wir hatten auf jeden Fall eine sehr internationale Party und sehr viel Spaß! Unter der Woche hat sich mein Gastkind beim Cityrollerfahren die Lippe aufgeschlagen, welche dann im Krankenhaus genäht werden musste. Grade wieder Zuhause angekommen, zieht sich der Kleine die Fäden einfach wieder raus! Also nochmal wieder ins Krankenhaus. Meine Gasteltern waren nach der Aktion dementsprechend genervt..^^ Caro und ich hatten in der Zwischenzeit unseren Spaß :-P

Zurück zum Wochenende: Dena, meine Freundin aus der Trainingschool ist im Rematch und zieht Dienstag nach New York, deshalb haben wir uns vorher noch einmal getroffen. Sie kam Samstag morgen mit zum College und anschließend habe ich sie wieder nach Arlington gefahren, wahrscheinlich werden wir uns wohl erst in Deutschland wiedersehen.. Den Rest des Tages hatte ich das Haus endlich nur für mich (von der Katze mal abgesehen, die wollte aber auch nicht viel von mir wissen).

Sonntag morgens sind Mariana, Luisa und ich dann spontan nach Baltimore zum Sixflags gefahren und sind ganz viel Achterbahn und Karoussell gefahren :)

Global Citizen Earth Day

Sonntag, 19.04.2015

28 Grad, Sonnig, keine Wolke am Himmel, mitten in Washinton aus dem Gras liegen und einem kostenfreien Konzert zuhören, dabei noch Frappuchino schlürfen. Wochenenden können so schön sein!

Usher, Nodoubt, Martin Garrix, Falloutboys, Will.I.Am, Train und noch viele andere Sänger waren da und haben darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig Umweltschutz sei. Das Konzert war natürlich gut besucht bei bestem Wetter, sodass viele trotz Eincremens am Ende ziemlich verbrannt waren ?

Selina und ich hatten auch erstmal riesige Schwierigkeiten uns zu finden, auch wenn es sich im nachhinein rausgestellt hat, dass wir die ganze Zeit nur 30m voneinander entfernt standen ?

Sonntag hab ich mir Caroline geschnappt, da ich ja ihren Geburtstag letztes Wochenende etwas unfreiwillig verpasst hatte. Sie durfte sich aussuchen was wir machen, also sind wir zusammen ins Nagelstudio (bin ich noch nie in meinem Leben gewesen!) und haben uns die Fingernägel lackieren lassen. Sie war total glücklich und hat der Nagelfrau (wie auch immer die genannt wird) erzählt, dass sie mit ihrer "großen Schwester" einen Girlsday machen würde. Richtig süss! ☺️??

Navy Ball

Dienstag, 14.04.2015

Mein letztes Wochenende war zielich zugestopft und leider konnte ich mich nicht aufteilen um an zwei Orten gleichzeitig zu sein, auch wenn ich es echt gerne gewollt hätte. Freitagabend bin ich also wie gewohnt von Zuhause ausgezogen, da Mareike und ich einen Harry Potter Marathon mit selbstgemachtem Brokkoligratin, Apfelschorle und Keksen veranstaltet hatten. Ich hätte nie im Leben gedacht, das mich Apfelschorle so glücklich machen könnte. Im Aldi hier haben sie diese Woche Apfelschorle importiert und verkauft. Habe mich natürlich sofort großzügig eingedeckt :D Seitdem ich hier bin, bekomme ich nämlich nur chlorhaltiges kohlensäurearmes Leitungswasser zu Trinken.

Lange Rede kurzer Sinn, war ein geiler Abend auch wenn wir irgendwo beim dritten Teil eingeschlafen sind. Morgens darauf hieß es wieder: Collge! Juhuu! Mein zweiter Collegekurs, "Business Writing", welcher jeden Samstag morgen von 9 bis 12 stattfindet, hatte vor wenigen Wochen begonnen und löst himmeljauchzende Begeisterung aus. Nicht. Wir haben uns diesen Kurs irgendwie anders vorgestellt.

Anschließend sind Mareike und ich nach Reston gefahren um mit der Metro nach Washington DC zu fahren. GANZ böser Fehler! An den Ticketautomaten stand eine Schlange von etwa 150 Menschen. I am not kidding. Ganz Washington war auch komplett überfüllt, uns war anfangs garnicht so bewusst, warum. Die Suche nach einer Toilette hat sich auch als schwierig ereignet, unter einer Stunde Wartzeit war nichts zu machen.

Warum jetzt da ganze Spektakel ? In Washington wird das erblühen der Kirschblüten gefeiert, welche dieses Jahr aufgrund des langen Winters ziemlich lange auf sich warten lassen haben. Es gab anscheinend eine Parade durch DC, allerdings hatten wir wenig Zeit dafür. Auch die ganzen Cherry Blossoms (Kirschblüten) für die Washinton anscheinend berühmt ist, haben wir nicht wirklich gefunden. Wahrscheinlich müssen wir nächste Woche nochmal herkommen.

Gegen frühen Nachmittag haben wir dann Selina und Rebekka gefunden, mit denen ich dann nach Maryland weitergefahren bin und Mareike, die abends arbeiten musste, ist in die entgegengesetzte Richtung wieder nach Hause gefahren. Bei Selina angekommen haben wir uns alle geduscht und fertiggemacht um zum Navy Ball zu gehen, für welchen wir Tickets im Internet gekauft hatten.

Gegen 7pm war Einlass und da das Academygelände nicht weit von uns entfernt war, waren wir um halb 7 da. Auch böser Fehler, da es draußen kalt war und wir keine Jacken hatten. Es gab einen offiziellen Teil und danach wurde die Tanzfläche eröffnet. So um 8:30. Um 8:31 war die gesamte Tanzfläche komplett voll. Der Ball fand in einer Basketballhalle statt, man hatte also das komplette feeling, wie man es aus den Filmen kennt! Im Zweiminutentakt sind wir von uniformierten Navyguys zum Tanzen aufgefordert worden, was schon ziemlich komisch war, weil das in Deutschland normalerweise nie passiert. Auch wenn auf dem ganzen Ball kein einziger Tropfen Alkohol ausgeschenkt wurde, tat es der guten Laune sämtlicher Anwesender keinen Abriss. Bis um Mitternachtging das fröhliche Treiben, danach wurden die Türen wieder geschlossen.

Wir hatten uns entschieden nicht noch weiter zu gehen, da wir sowieso nirgendwo reingekommen wären und auch alle ziemlich müde waren. Am Sonntagmorgen wollte ich eigentlich so früh wie möglich wieder in Virginia sein, da mein Gastkind Geburtstag hatte und ich sowieso schon ein schlechtes Gewissen hatte weil ich ihre Geburtstagsparty am Tag davor verpasst hatte.

Erinnert ihr euch an euren siebten Geburtstag ? Also ich habe mit meinen Kameraden Topfschlagen und Mehlschneiden gespielt und dann auf einem Spielplatz einen Drachen steigen lassen. So war ich glücklich und zufrieden. Wie sieht eine amerikanische Geburtstagsparty aus?

Der ganze Mädelstrupp wird mit einer pinken Limousine ins Nagelstudio gefahren, in welchem die kleinen Mädchen dann geschminkt und frisiert wurden und es anschließend noch eine Modenschau gab. Sinn ?!?

Durch einige Zwischenfälle kam ich erst abends wieder Zuhause an. Caro hat von mir Cupcakes und ein Lilapinkes Dirndl bekommen, sie sieht da SO süß drin aus!! Sie selbst hat sich total darüber gefreut, denn alles was sie von ihren Au Pairs geschenkt bekommt ist ihr heilig. Meine Gasteltern waren mittelmäßig schlecht drauf, keine Ahnung warum. Und Chase war auch komplett angepisst, weil er den ganzen Tag wohl überhaupt keine Aufmerksamkeit bekommen hat.

 

Alle wieder futsch :(

Donnerstag, 09.04.2015

Die letzten Tage waren extrem ereignisreich, da ich ja wieder arbeiten musste und meine Familie mich jeden Abend danach abgeholt hat. Einmal waren wir mit der Gastfamilie zusammen in der Cheesecakefactory essen, dann waren wir Dienstagabend bowlen und gestern Abend waren wir noch bei Jane und Michael in Alexandria zum Dinner eingeladen.

Wir hatten einen ganz tollen Urlaub und ich bin traurig, dass sie heute wieder nach Hause fliegen, aber andererseis weiß ich ja das mein Jahr hier bald dem Ende entgegen geht und ich im Sommer alle wiederhabe :)

Bevor dieses Abenteuer allerdings zuende geht, habe ich noch ein paar Dinge auf meiner To-Do-Liste stehen, die noch abgearbeitet werden müssen :D 

Hier sind noh ein paar Fotos von der Kamera:

Familie vor dem Weißen Haus,

 Familie vor dem Lincoln Memorial,

Familie vor der Freiheitsstatue :)

 

New York ? Here we go again!

Sonntag, 05.04.2015

Ein ganzes Wochenende in New York City

 

Mit der Fähre sind wir an der Freiheitsstatue, Ellis Island und der Brooklyn Bridge vorbeigefahren, auf dem Timessquare waren wir, auf dem wir sogar auf einem Bildschirm angezeigt wurden, den Broadway sind wir abgelaufen, das World Trade Center und das Memorial am Ground Zero haben wir besichtigt, das Empire State Building sind wir hochgefahren und hatten einen atemberaubenden Ausblick!

Kurz gesagt, wir haben bei kaltem aber sonnigem Wetter in kürzester Zeit eine Menge erlebt!

When two worlds collide

Freitag, 03.04.2015

Seit Sonntagabend hat sehnsüchtig erwartet meine Familie amerikanischen Boden betreten! Die Wiedersehensfreude war nach so einer langen Zeit natürlich dementsprechend groß. Meine Gastfamilie ist zurzeit in Florida, Verwandte besuchen, deshalb hatten wir das Haus die ganze Woche für uns. Naja, mal abgesehen von der Katze. 

Ich freue mich total darüber, dass sie hier sind, aber es ist auch so, dass hier garde zwei Welten aufeinander prallen die irgendwie nicht zusammengehören. Auf einmal sitzt die ganze Familie in meinem Auto, was ich hier so garnicht gewöhnt bin. Papa musste leider beruflich spontan zwei Tage nach Canada, deshalb ist er im Moment nicht hier.

Bisher waren wir zweimal in Washington, wo wir meine Tante und meine 8-jährige Cousine Maja getroffen haben, die mehr oder weniger zufällig auch grade Urlaub in DC machen. Außerdem waren wir in Alexandria am Hafen, Great Falls, National Harbor und Tysons Corner. 

Dank eines äußerst kreativen Geschenkes von Familie Brockmann bin ich jetzt im Besitz eines SelfieSticks, an dem wir wirklich wirklich unsere helle Freude hatten :D

Vielen Dank dafür! Und auch an meine Cousinen Annika und Jenna die mir so tolle Geschenke gebastelt haben, ich hab mich so gefreut!!

Melanie und ihre Mutter, sowie zwei Tanten und Cousine sind auch grade hier in der Umgebung unterwegs, sodass wir Mittwoch ein riesiges Dinner bei uns Zuhause abgehalten haben. Mareike habe ich adoptiert, die gehört jetzt auch einfach mit zur Familie, weil sie leider als Einzige keinen Besuch bekommt :( Naja, ich wollte schließlich immer schonmal eine Schwester haben!

Wir genießen die Zeit hier auf jeden Fall und morgen geht es schon wieder weiter nach New York!

Fotos und weitere Berichte folgen dann später, machts gut! :)

Saint Patricks Day Parade

Dienstag, 17.03.2015

Auf Wiedersehen Virginia again, Hallo Maryland!

Nach viel zu langer Zeit haben wir endlich wieder ein Schlinawochenendd geregelt bekommen, was bedeutet, dass ich nach der Arbeit am Freitagabend mit der Metro einmal quer durch Washington gedüst bin. Ging eigentlich ganz fix, sodass wir passend um 9 im Kino saßen und Cinderella geguckt haben. Schönes Movie, ist weiter zu empfehlen.

Aufgrund schlechten Wetters am Samstag sind wir in der Columbiamall shoppen gewesen und Abends in Downtown-Annapolis Essen gewesen. Da liefen schon viele grüne Leute rum, welche sich in den Bars versammelt haben um den Saint Patricks Day zu begießen. Hätten wir auch gerne getan..

Sonntag morgens ging es dann früh los nach Washington DC, da dort eine Parade entlang der Constitution Road veranstaltet wurde. Was man jetzt genau an diesem Tag feiert hat sich mir nicht ganz entschlossen, es war auf jeden Fall alles grün und es hat irgendwas mit Irland zu tun.

Letztendlich glich dieses Spektakel einem grünem Karnevalsumzug, es wurden Süßigkeiten an die Kinder verteilt und kostümierte Menschen sind als Tanzgruppen oder einfach nur in Autos an den Leuten vorbeigelaufen/gefahren.

 

Pittsburg

Dienstag, 10.03.2015

Nach der letzten Schneehorrorwoche wird es hier endlich wärmer! Den Winter hier muss ich nicht noch einmal haben ehrlichgesagt.

Letztes Wochenende haben wir also einen Roadtrip nach Pittsburg gemacht um Melanie zu besuchen und die Stadt zu besichtigen. Das wichtigste war aber eigentlich dass wir nach zwei Monaten endlich mal wieder was zusammen gemacht haben. Samstag morgens ging es los, nachdem uns Hanna nach wenigen Stunden Schlaf auf meiner Couch hochmotiviert aus dem Bett geschmissen hat. Fast 5 Stunden sind wir quasi immer nur geradeaus gefahren, zu sehen gab es: nichts. Außer ein bisschen Schneelandschaft.

Endlich angekommen war der Schock erstmal groß: Pittsburg ist wirklich unermesslich gräßlich hässlich. Nur etwa eine Meile von Melanies Haus entfernt waren die Fenster der Häuser zerschlagen, die Häflte der Gebäude war definitiv unbewohnbar und es sah echt ungepflegt aus.

Und so auch der Rest von Pittsburg. Melanie wohnt zum Glück im reicheren Viertel. Nach einer Stadtrundfahrt war uns klar: Hier wollen wir später nicht wohnen! Die Universität war dennoch ganz schön und auch der Blick von einem Aussichtspunkt.

Irgendwann war leider unser Wischwasser leer und die Frontscheibe war dreckig.

Wie erregt man als Frau Aufmerksamkeit? Man parke sein Auto an einer belebten Strasse und öffne die Motorhaube: Dass reicht schon! :D Wir konnten uns zwar ziemlich gut alleine helfen, allerdings sahen das die meisten männlichen Passanten anders und standen quasi Schlange um uns zu helfen.

Wir sind sogar noch auf eine Party eingeladen worden :,D Abends sind wir dann Burger essen gegangen, in einem Restaurant in dem man von Brötchen über Belag und Fleisch alles selbst bestimmen konnte, was drauf soll. Sehr lecker! 

Am Sonntag mussten wir leider wieder die Heimreise antreten, was wären wir gerne länger geblieben!

200 Tage Experience

Donnerstag, 05.03.2015

So, mittlererweile habe ich das Gefühl, das ich nicht in Virginia bin, sondern in Alaska. Hier sind heute etwa 10 Inches Schnee gefallen, was so 25 centimetern entspricht. Dabei ist es fast schon Frühlingsanfang!! Hier fällt natürlich durchgehend die Schule aus, was mein Leben hier unnötigerweise ziemlich anstrengend macht. Zumal ja abends das College stattfindet. Meistens zumindest.

Letztes Wochenende hatte Hanna Besuch von ihrer Schwester, der wir dann Washington und Alexandria gezeigt haben. Morgen fahren wir nach Pittsburgh um Melanie zu besuchen ?

 

Halbzeit

Dienstag, 24.02.2015

Da Amerika diese Woche nochmal vom Winter heimgesucht worden ist und die Kinder 6 Tage Zuhause waren, zur Freude des Au Pairs, kann ich es nicht mehr abwarten bis endlich der Frühling kommt! 

Am Wochenende waren Mareike und ich eingesperrt, weil es 30cm Neuschnee gab. Dieses Mal ist es mit der Faulheit hier echt zum Höhepunkt gekommen: Freitagabend, nachdem wir noch bei den Philipinern gewesen sind, sind wir ins Bett gegangen und Sonntagmorgen wieder aufgestanden ?

Maximal ausgeruht waren die Straßen dann zum Glück wieder befahrbar, sodass wir uns zur Gym in den Whirlpool begeben konnten. Nach zwei anschließenden Movies war das Wochenende dann leider wieder vorbei :( 

Ansonsten  passiert hier nicht so viel spannendes, außer das ich eben innerhalb der Woche durchgehend am arbeiten bin und Schnee mich langsam aggressiv macht. Ich will Sommer!!

 

Mein Auto musste ich übrigens mühsam freischaufeln!

 Mangels Ideen habe ich Caro beigebracht wie man einen Kopfstand macht. Sie hat auf jeden Fall Talent ?

 

Ohne playdates hätten wir die Woche vermutlich nicht überlebt. Mein Kind ist übrigens der mit dem Keks im Mund ? wer auch sonst :D

Valentinesday

Samstag, 14.02.2015

Jetzt komme ich hier zu dem am meisten überbewerteten Feiertag!

Die Kaufhäuser und Supermärkte sind bis unters Dach mit pinkroter Deko und Schokoherzen gefüllt. Die Kinder kriegen Pakete von Verwandten mit noch mehr Herzen und herzförmigen Süssigkeiten. Wir haben sogar einen Herzteppichboden im Badezimmer! Es ist also alles extrem kitschig und mal wiedr total übertrieben..

In der Schule hatten die Kinder soager richtige valentinesparties, sie gingen mit pinken Klamotten zur Schule und kamen mit Bergen von kitschigen Kärtchen wieder zurück.

Eine Karte hab ich bekommen (Juhuuu!) und eine einzige werde ich morgen verschicken. Könnt ja gespannt sein wer die wohl bekommt 

Das ganze dient natürlich nur der Industrie. Ich halte von dem Tag nichts, ich will an den anderen 364 Tagen ja auch geliebt werden und nicht nur am valentinesday 

Hier ist heute ein Überlebenspaket von Mama mit Socken und Schokolade angekommen! Hier ist es immer noch arschkalt, aber jetzt werde ich wohl nicht mehr frieren!

Da es einen bei -13 Grad sowieso nicht wirklich in den Fingern juckt nach draußen zu gehen hab ich den Tag größtenteils im Bett verbracht und hab abends auf die kids aufgepasst. Die sind schon ganz süß wenn die sich beide auf meinem Schoß einrollen und dann beim fernsehgucken einschlafen ☺️

Montag ist übrigens Presidentsday. Ein weiterer Feiertag, den ein Au pair in Amerika nicht braucht! :D

Arlington Cementery

Sonntag, 08.02.2015

Dieses Wochenende bin ich zu Dena nach Arlington gefahren, das liegt kurz vor DC. Wir waren erst in der Gym, dann Essen und sind anschließend zum Cementery gefahren. Dort liegen etwa 400.000 Menschen begraben, die der Army oder der Navy in irgendeiner Weise mal gedient haben. Es ist auf jeden Fall eine Art Touristenaktraktion, da auch Kennedy dort begraben wurde.

Man geht dort durch einen riesigen Park, auf dessen Rasenfläche parallel angeordnet unzählige Grabsteine stehen, die alle gleich aussehen, egal wo man hinsieht.

Morgen früh gibt's dann wieder ein LCC Meeting, zu dem Au Pairs + Familie zum Essen eingeladen sind. Meine Familie hat allerdings was besseres vor, deshalb muss ich als einzige alleine hin. :-(

 

College

Freitag, 06.02.2015

Viele von euch fragen sich vielleicht, warum ich als Au Pair zum College muss. Einfache Antwort: Ich bin offiziell als Austauschstudentin hier und muss deshalb zusätzlich zu meiner Arbeitszeit von 45h die Woche auch noch eine bestimmte Anzahl von Credits machen.

Ich habe mich gegen die Wochenendkurse entschieden und gehe jetzt ganz normal dreimal die Woche ans Northern Virginia Community College (NOVA) und belege da Communication und Business Writing with english as a second language.

Der Campus ist riesig, da kann man sich schnell drauf verlaufen. In meiner Class sitzen 13 Leute, hauptsätzlich Au Pairs. Es ist eigentlich ganz normaler Englischunterricht, so wie man ihn kennt, auch wenn man Frau Benekes Leistungskursunterricht eher schwer vergleichen kann :D

Der Anspruch ist jetzt auch nicht so hoch, liegt aber auch daran, dass ich eine Kurs unter meinem Level nehmen musste, weil es der einzige war, der mit meinen Arbeitszeiten kompatibel war :-/

 

Heute war wohl einer der schlimmsten Tage hier überhaupt, weil dies der Tag war, an dem meine kleine mexikanische Freundin Aby nach Hause geflogen ist. Wir haben gestern Abend noch bis in die Puppen zusammengesessen, gelacht, geweint und Videos angeschaut. Heute Morgen um 10 haben wir sie dann alle zusammen nach Dulles zum Flughafen gebracht. Ich werde sie vermissen!!

Central Park

Montag, 02.02.2015

Nach ausgiebigen 13h Schlaf sind wir in New Jersey am Sonntag morgen mexikanisch essen gegangen. Macht man ja auch schließlich nicht alle Tage. Aby war natürlich der glücklichste Mensch der Welt, wohingegen Mareike und ich alleine schon an der Speisekarte verzweifelt sind ?

Später sind wir zum Central Park gefahren, welcher im Winter nicht so spektakulär ist. Wir hatten aber auch nur einen kleinen Teil gesehen, weil man es draußen nicht so lange ausgehalten hat (Danke für den Hinweis Elisa& Maresa :D)

Anschließend waren wir noch im Museum of Natural History (das ist das Museum aus "Nachts im Museum").

Dies war echt sehenswert und man konnte sich sogar den Preis der Eintrittskarte selbst aussuchen.

Abends ging es leider wieder mit dem Bus nach Hause ? es war trotzdem ein tolles Wochenende!

 

Phantom of the Opera - am Broadway

Sonntag, 01.02.2015

Hallo New York! Diesmal im Winter! Als ich vor einem halben Jahr dass letzte Mal hier war, war es etwa 40 Grad wärmer! Da es Abis letztes Wochenende hier ist, bin ich mit ihr nach NYC gefahren um dort ein Broadway Musical zu sehen. Dazu mussten wir nachts den Bus von DC nach NYC nehmen. Es ist hier SO verdammt kalt, dass uns beim anstehen an der Ticketschlange fast die Füße abgefroren wären. Wir haben uns für "das Phantom der Oper" entschieden und waren noch in einem Madame taussaud-ähnlichem Museum in dem man alles mögliche ausprobieren konnte. Nachmittags sind wir ins Theather, es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Kostüme und das Bühnenbild waren awesome. Von der Handlung hab ich allerdings nicht alles verstanden, hätte ich aber wahrscheinlich auch dann nicht, wäre es auf Deutsch gewesen. Auf dem Times Square waren wir auch noch, wenn auch nicht lange weil man sonst zum Eiszapfen gefrieren würde. Unser Hostel hat nur 10$, also 8€ gekostet und ist für den Spottpreis richtig gut :) 

Skifoarn *.*

Montag, 26.01.2015

Weil man hier gerne spontan ist, sind wir heute Skifahren gegangen. Dazu sind wir all the way nach Pennsylvania gefahren, zu einem Berg auf dem man skifahren kann. Den kann man leider nicht mit den Bergen vergleichen, die wir in Österreich gewohnt sind. Es gab lediglich 3 Lifte und 5 kurze Abfahrten, dass war für einen Tag aber in Ordnung. Mareike und Aby sind beide heute morgen noch Anfänger gewesen, nach kurzer Zeit konnte Aby Viviens Titel der "Pistensau" eindeutig Konkurrenz machen :D Bei Mareike hat es am Ende auch ganz gut geklappt. Ich selbst hab mich ab und zu mal aus dem Staub gemacht um vom Anfängerhügel wegzukommen :D

 

hier gibts jetzt noch peinliche Bilder zu bewundern ?

Freitagabend waren wir ein letztes Mal alle zusammen in der Cheesecakefactory Essen um Melanie zu verabschieden, die wir dann Samstag morgen schweren Herzens zum Flughafen bringen mussten ?

irgndwie ist es fast schlimmer für mich meine Freunde jetzt hier zu verabschieden, als selbst zu gehen.. Jetzt gibt es noch ein Wochenende mit Aby und dann bleiben nur noch Mareike, Hanna und ich übrig. Schon komisch, wenn man bedenkt dass wir vor zwei Monaten noch zu siebt waren..

Morgen fällt wegen Schnee endlich wieder die Schule aus! Ich glaube meine Kinder waren im ganzen Januar vielleicht 3 Tage in der Schule. Mir gehen langsam die Ideen aus, die zu beschäftigen..

Martin Luther Kings Day

Montag, 19.01.2015

Dieser amerikanische Feiertag wird komplett überbewertet. Eigentlich haben da die Kinder nur schulfrei, was wiederum mehr Spaß für mich bedeutet. Oder auch nicht :D Caro konnte ich übrigens fürs "Malen nach Zahlen" begeistern

  

Am Wochenende  hatten wir ein LCC Treffen im Feuerwehrhaus in Leesburg. Das war sterbenslangweilig vor allem weil wir an dem Abend davor auf einem winetasting bei Abys Hostfamily eingeladen waren. 

Die letzten Tage, die wir hier noch zusammen haben, genießen wir so gut es geht (Sleepovers, Movies, Haare flechten, was auch immer uns grad einfällt. Wenn die beiden erstmal weg sind und für mich das College anfängt, wird die Zeit nur noch halb so witzig :-/

 

Schneechaos

Mittwoch, 14.01.2015

Zu allem Überfluss hat es letzte Woche Dienstag hier auch noch wie blöd geschneit, weshalb die Kinder natürlich schulfrei hatten. Jetzt ist der Schnee seit heute wenigstens von den Strassen runter, dafür hat sich für heute Nacht aber schon wieder Neuer angekündigt. Da macht Au pair sein natürlich gleich wieder doppelt Spaß, weil man dann mit den Kids im Schnee spielen kann. Ist ja nicht so, dass es draußen arschkalt ist. Es waren höchstens 10cm, aber hier in Amerika sind die was Schulausfälle angeht recht umtriebig. Gestern Nacht ist bei uns in der Straße auch aus irgendeinem Grund für 12h der Strom komplett weggewesen..

Und dann kam alles anders..

Sonntag, 11.01.2015

Eigentlich stand einem super Wochenende nichts im Wege, ich hab sturmfrei, Abys neues Au Pair Desiree ist angekommen und wir hatten so viel vor dieses Wochenende..

Freitagabend noch hab ich ausgiebig mit meiner Clique geskypt und einfach nur Bock auf ein schönes Wochenende. Doch am Samstagnachmittag, als Mareike und ich bei Melanie vor der Haustür standen um sie abzuholen und sie sich bei ihrer hostmum abmelden wollte, hieß es: okay, have fun! I dont want to ruin your weekend but i decided to sent you to rematch, by the way. Kathleen (Lcc) is coming tomorrow.

oh, you have friends waiting in front of the door! 

Wir haben ja wohl den Schock unseres Lebens bekommen. Da haben wir nie mit gerechnet! Da nimmt die mir einfach mal völlig grundlos meine Freundin hier weg! Und Abigail geht auch bald. Hier wird sich einiges ändern in der nächsten Woche.. Amerikaner sind so arrogante hinterlistige und oberflächliche Menschen! Werdet niemals Au Pair! 

Desiree hat natürlich gleich an ihrem ersten Tag hier die geballte Ladung Frust abbekommen, was mir echt leid für sie getan hat..

Es ist jetzt so ausgegangen, dass Melanies Familie ein männliches Au pair namens Pascal bekommen wird und Melanie wahrscheinlich nach Pittsburgh gehen wird.

Immer einen Grund zu feiern!

Sonntag, 04.01.2015

Nathalie und ihr Freund sind auf der Durchreise nach Miami an unserer "Weihnachtsfeier" am 26.12. in Ashburn bei uns vorbeigekommen, wir haben sie dann am nächsten Tag nach Washington zum Flughafen gebracht. Da sind wir dann noch am Lincoln Memorial vorbei.

Auf jeden Fall habe ich den Mädels und Jungs unsere Tradtion vom Teufelskreis spielen nähergebracht, was dank diversen Extraregeln in echt witzigen Konversationen geendet ist. " Melanie! Chickennuggets aber pronto Bitch!" :,D

Gestern hatte Hanna dann sturmfrei, was auch in einer echt crazy Party geendet ist. Vor allem weil die Mexikaner dieses Mal in der Überzahl waren. Dementsprechend sind dann am nächsten Tag alle tot gewesen :-D    

 

Brockmänner in Town!

Donnerstag, 01.01.2015

Meine Cousins Patrick und Adrian sind bis gestern zwei Wochen in Alexandria bei Verwandten zu Besuch gewesen. An wzei Tagen hab ich mir die dann "ausgeliehen" und hab versucht ihnen die amerikanische experience so nah wie möglich zu bringen :-D

Ich bin auch der Meinung, dass das relativ gut geklappt hat. Wir waren am National Harbor, sind Chilli essen gegangen, haben Alexandria gesehen, haben Lasertag gespielt und waren im Hooters essen.

Über meine Weihnachtsgeschenke habe ich mich natürlich auch sehr gefreut! Vielen Dank an meine Eltern, Hildegard, Marina und Oma und Opa! Auf diesem Weg habe ich Jane und Micheal auch nochmal wiedergesehen. Abby und ihr Bruder, der auch über Weihnachten zu Besuch war, waren auch den ganzen Tag dabei.

New Years Eve

Mittwoch, 31.12.2014

Goodbye Year 2014! Hello 2015!

Im letzten Jahr ist so viel passiert, viel Schönes, aber auch Trauriges. Ich glaube, dass dieses Jahr das ereignisreichste überhaupt gewesen ist. Es kommt mir wie gestern vor, dass wir noch alle in der Schule gesessen haben. Doch jetzt haben sich für viele die Wege getrennt. Mein Weg hat mich 6000 Kilometer von zuhause weg, hierhin geführt und bin jetzt schon fast 5 Monate hier. Hier ist auch so unglaublich viel passiert, dass ich es hier nie alles auflisten könnte. Ich freue mich auf jeden Fall auf alles, was hier noch vor mir liegt, aber auch darauf, euch dieses Jahr alle wiedersehen zu können.

Dieses Jahr Silvester war wahrscheinlich das am schlechtesten geplante überhaupt. Normalerweise fangen meine Clique und ich ja schon im Oktober an zu diskutieren :D Diesmal haben wir erst abends am 31.12. entschieden nach Chantilly zu fahren und dort zu feiern. (Naja gut, wir haben bis zuletzt auf eine Alternative gehofft, die sich aber leider nicht ergeben hat) Mareike und Hanna waren in New York, weshalb sowies nur Melli, Aby, Carlos und ich übrig waren.

Traurigerweise ist es hier verboten, privat Feuerwerke zu verantstalten, deshalb gab es um 12 Uhr nachts nicht EINEN Silvesterknaller zu sehen :( Es gab in größeren Städten ein paar öffentliche, das wars aber auch. Um 6 Uhr abends meiner Zeit habe ich dann mit Lea gefacetimed (Ist das ein Wort ? :,D) und konnte dann dem ganzen Haufen in Lingen ein frohes neues Jahr wünschen :-).

Bei uns wars nicht so spektakulär, wir haben den Countdown in NewYork am Fernseher verfolgt und dann eine Flasche Sekt aufgemacht. Nach diversen Trinkspielen der Phillipiner war Melanie dann irgendwann done und wir sind nach hause gefahren :D.

Christmas Time

Donnerstag, 25.12.2014

 

Wie läuft Weihnachten in Amerika ab ? Anders als bei uns jedenfalls!

Gestern, am 24. Dezember sind wir um 3 Uhr nachmittags zur Kirche gegangen. Der Gottesdienst hat sich nicht wirklich von unserem unterschieden. Man konnte sogar jeden Satz und jedes Gebet wortwörtlich ins deutsche übersetzten.

Anschließend sind wir mit der ganzen Familie, der Oma, einer Tante, einem Onel und deren Kinder Essen gegangen. Ich glube ich bin in meinem Leben noch nie so fein Essen gewesen!

Am Ende des Dinners musste ich dann die ganze Familie nach Hause fahren, weil meine Gasteltern nicht mehr fahrtüchtig waren :-D

Morgens um 6 Uhr standen dann die Kids vor meinem Bett und haben mich rausgeschmissen: AnnKathrin!! Santa was here!!" Bis ungefähr 8 Uhr haben wir einen riesen Haufen Geschenke ausgepackt. Ich hab auch einiges bekommen, sowohl aus Deutschland, als auch von meiner Hostfamilie. Den Tag über haben die Kinder mit ihren Geschenken gespielt (Caro hat ein Ipad bekommen, warum hab ich keins ? :,D), zum Abendessen geht meine Familie zur Oma, ich werde mich aber gleich auf den Weg zu Abigail machen :)

*4 Monate*

Donnerstag, 18.12.2014

Ein Drittel der Zeit hier ist heute schon rum! Weihnachten und das neue Jahr stehen schon vor der Tür! In diesen vier Monaten hier habe ich mehr erlebt, als in jedem Jahr bisher zusammen. Auch wenn hier auch nicht immer die Sonne scheint und es hier wirklich manchmal Tage und Momente gibt, an denen ich einfach nur meinen Koffer packen will, überwiegen auf jeden Fall die schönen Seiten hier. Es gibt hier einfach so oft diese Marmeladenglasmomente, die man einfach nur festhalten will..

Samstag kommt die Heimat aber schon wieder ein Stückchen näher, wenn Patrick und Adrian sich auf den Weg über den Teich machen. Ich freu mich schon ganz doll auf euch! :)

Gestern haben Abigail, Melanie und ich Marmeladenkekse und Schokokrossies gebacken. Abigail wollte die Schokokrossies wirklich in den Ofen schieben :,D Ich will sie einfach nur für immer hier behalten :(

Weihnachtswahn

Dienstag, 16.12.2014

Ich muss mich garde mal eben darüber auslassen, wie verrückt die Amerikaner hier sind.

Letzten Mittwoch, bin ich spontanerweise nach der Arbeit mit meiner Hostfamily mit in die Mall gefahren, weil die Kinder dort ein Foto mit Santa schießen sollten. Dafür sind die Kinder natürlich vorher stundenlang rausgeputzt worden um danach dann fast zwei Stunden in einer Schlange zu stehen, nur um für 10s auf Santas Schoß zu sitzen und für das Foto auch noch 50$ zu zahlen. Total verrückt.

Die Mall ist natürlich auch entsprechend weihnachtlich geschmückt! Ich bin dieses Wochenende ausgiebig shoppen gewesen und habe drei veschiedene Malls gesehen. Und es war überall echt voll! Naja ist ja auch eigentlich eine Woche vor Weihnachten auch kein Wunder. Meine Haare sind jetzt endlich wieder dunkelbraun, ich konnte das blond nicht mehr sehen) und im Kino. Da haben wir Horrible Bosses 2 geguckt, der war echt empfehlenswert :-)

 

Weihnachtsmarkt

Montag, 08.12.2014

  Wir haben hier in Amerika doch tatsächlich einen Weihnachtsmarkt gefunden! Dieser fand in Reston statt, organisiert von der deutschen Bundeswehr, die dort stationiert ist. Es gab Bratwürstchen, Waffeln, Wurst und Glühwein. Dazu noch deutsche Weihnachtsmusik. 

Die Soldaten haben sich einen Spaß daraus gemacht, jeden, egal ob Deutscher oder Amerikaner, erstmal auf deutsch anzusprechen. "Wollen Sie eine oder zwei Bratwürste?"

Heimatfeeling pur! Das Event hat natürlich Au Pairs und Deutsche aus dem ganzen Umkreis angezogen, wir haben viele neue Leute kennengelernt! War wirklich ein guter Abend. Selbst die Amerikaner hatten wohl gefallen an dem Weihnachtsmarkt, die es hier sonst leider so gut wie garnicht gibt :(

Boston

Freitag, 05.12.2014

Freitagabend, 05. Dezember, 19 Uhr:

Arbeit für diese Woche ist getan, nichts wie los ins nächste Abenteuer! Nachdem Hanna uns zum Dulles Airport gefahren hat, ging es in einem 90minütigen Flug nach Boston! Dort war es leider ziemlich nass und kalt! Mein Patenonkel Lothar hat uns vom Flughafen abgeholt und zu Hotel gebracht.   

Dieses glich aber eher einem Set für Horrorfilme, dafür, dass wir einen stolzen Preis von 260$ für ein Zimmer bezahlt hatten. Es war arschkalt darin, es hat reingeregnet und es gab nur ein Gemeinschaftsbad, welches man nicht gerne freiwillig aufsuchen wollte. War aber nicht so wild, weil wir eh nur zwei Nächte dort geschlafen haben. Hier wäre dann einmal der Spabereich zu bewundern:

Samstag morgen haben wir dann Lothar wiedergesucht und haben mit ihm Boston erkundet.

Gesehen haben wir einiges! Wir waren auf dem Harvardcampus, der echt schön war! Hätte ich das Geld dafür, und die nötige Intelligenz, würde ich mich dort sofort einschreiben!

Auf dem Prudential Towerhatten wir einen atemberaubenden Ausblick ,mehrere Parcs haben wir gesehen und eine echt schöne Einkaufsstrasse.

 

Am Sonntag sind wir dann den Freedomtrail abgelaufen, d.h. wir sind eine rote Linie abgelaufen, die quer durch Boston an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Diese Linie zu findn, war garnicht so einfach, wie wir uns das vorgstellt hatten. Gefunden haben wir sie auch erst, als wir schon mitten darauf standen. Wir sind an vielen wichtigen Gebäuden vorbei, einem Friedhof,

einem Holocaustdenkmal (Das fand ich echt interessant, wie die Amerikander die deutsche Vergangenheit darstellen, da hat das Geschichtsabitur doch Spuren hinterlassen :D) und an vielen Cafes vorbeigekommen, in denen wir uns aufwärmen konnten. Es war nämlich leider verdammt kalt draussen :(

Nachmittags haben wir uns ein Basketballspiel angesehen, Boston vs, Washington! Dazu haben wir uns mit meinem Onkel und dessen Arbeitskollegen vorm TD Garden Stadion getroffen. Wir hatten Tickets ganz vorne und es war echt ganz cool. Das Spiel ist ungefähr zigtausendmal unterbrochen worden, von Werbepausen und Cheerleadereinlagen. Es war genauso wie in den Filmen! Es hätte mich garnicht gewundert, wenn jemand plötzlich angefangen hätte zu singen und daraus eine Musicalnummer geworden wäre :-D

Als das Spie  l zuende war, mussten wir uns leider wieder auf den Heimweg machen. Das Wochenende war natürlich viel zu kurz, trotzdem haben wir aber eine Menge gesehen! Danke Lothar für die das tolle Wochenende!

 

Da bin ich nochmal neben einem normalgroßem Ammiauto zu sehen:

 

Weihnachtschock

Montag, 01.12.2014

Als ich Montagmorgen nach Hause kam und das Haus gesehen habe, hat mich fast der Weihnachtsschlag getroffen! Innerhalb von 4 Tagen hat meine Hostfamilie das Haus komplett weihnachtlich eingerichtet. Das bedeutet zwei (!!!) Weihnachtsbäume, Grünzeug und Weinachtskugeln an jedem Geländer, zwei Adventskalender und jede Mende weiteres Zeug!

Den Vorgarten konnte aber nichts mehr toppen, der war mit hunderten von Zuckerstangen geschmückt! Ganz zur Freude von Chase, der nämlich gleich angefangen die hässlichen Dinger wieder rauszurupfen um damit spielen zu können.

 

Die Ammis sind wirklich ganz groß darin, alles zu jedem Anlass arkribisch und total übertrieben zu dekorieren. Wenigsten kommt jetzt Weihnachtsstimmung auf..  

   

Diesen Adventskalender hab ich für die Kinder gepackt, mit kleinen Überaschungen drin :)

Zurück ins kalte Virginia

Sonntag, 30.11.2014

Sonntag morgen hieß es dann leider schon wieder: Koffer (bzw. Rucksack) packen! Denn um 10 mussten wir das Hostel verlassen haben. Nachdem wir aber nochmal lecker gefrühstück hatten, selbstgebackene Apfelpfannkuchen mit Nutella auf die ungefähr alle anderen Hostelbesucher neidisch waren, sind wir noch einmal an den Strand und danach kam auch schon unser Taxi zum Flughafen.

Sarah ist noch den ganzen Tag in San Diego geblieben, ihr Flug nach San Fran war ja nicht so lang und deshalb ging ihr Flug erst Abends.

Diesmal konnten Aby und ich nebeneinander sitzen im Flieger, deshalb verging die Zeit wie im Flug. Um 2 Uhr nachts kamen wir dann wirklich völlig erschöpft wieder zuhause an, nachdem Hanna uns aus Baltimore abgeholt hat.

Es war ein toller Urlaub, der leider viel zu kurz un sehr teuer war, aber es hat sich trotzdem gelohnt! :) 

Coronado Island

Samstag, 29.11.2014

Folgender Bericht zum Samstag: 

Nachdem wir uns aus dem Bett gequält hatten, sind wir mit bestimmt 7 verschiedenen Verkehrsmitteln zum Hafen von San Diego gefahren um dort die Fähre nach Corona Island zu nehmen. Abigail konnte nämlich nicht mehr als ein paar Schritte am Sück laufen und die Taxifahrer, die wir erwischt hatten, waren leider allesamt völlig inkompetent, was die Sache leider echt teuer gemacht hat :/

  

Endlich angekommen, haben wir uns so ein Gruppenfahrrad gemietet, damit wir überhaupt was von der Insel sehen konnten.

 

 

Der Ausblick auf die Skyline war echt schön und das Wetter war auch klasse.

Anschließend sind wir wieder zurück aufs Festland und sind weitergefahren zum Balboa Park. In diesem Park stand dann wohl der hässlichste Weihnachtsbaum, den ich je gesehen hab. Der war so hässlich, dass ich den nichtmal fotografieren wollte. Das konnte ich meiner Kamera einfach nicht antun..

Black Friday

Freitag, 28.11.2014

Für diejenigen, die es nicht kennen :

"Black Friday" ist hier sowas wie der nationale Shoppingtag der Amerikaner und ist immer am Freitag nach Thanksgiving. Das bedeutet, dass Klamotten in vielen Läden bis zu 70% runtergesetzt sind. Deshalb campieren viele Leute schon am Donnerstag vor den Läden, weil diese dann um Mitternacht aufmachen.

Weil wir aber in San Diego waren, habe wir von dem Spektakel wenig mitbekommen. Von Nathalie und Hanna haben wir aber gehört, dass sie Nachts 12h lang shoppen waren und jeweils 400 Dollar vershoppt haben. Wir sind erst Abends zur Mall gefahren, aber es gab jetzt nicht so tolle Angebote, deshal hab ich nur einen Schal gekauft.

Unser Tag war trotzdem klasse, wir hatten eine Bike and Kayaktour gebucht. Zuerst fuhr uns unser Tourguide mit den Fahrrädern auf einen Berg (ca.800 feet), welchen wir dann in den nächsten 2h wieder runtergefahren sind und die Aussicht genossen haben. Zwischendurch sind wir immer mal wieder angehalten um Fotos zu machen. Das Geld für diese Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Die anschließemde Kayaktour war dagegen eher enttäuschend. Geplant war nämlich, dass wir mit den Kayaks durch ein Cave, also eine Höhle fahren sollten. Weil es aber anscheinend zu windig war und deshalb zu wellig, sind wir nur etwas am Strand langepaddelt, was jetzt nicht soo spannend war.

Ärgerlicherweise hatte Abigail sich gestern beim Radschlagen den Fuß umgeknickt, deshalb ereignete sich die restliche Gestatung unseres Urlaubes als schwierig. Nach der Tour sind Sarah und ich dann kurz shoppen gewesen, wärend wir Aby in einem Cafe abgesetzt hatten.

Und jetzt kommt meine skurrilste Ehrfahrung, die ich hier bisher gemacht habe:

Wir waren in einem Laden für Accessoarize, auf einmal hörte man lautes Gebrüll (Für mich unverständlich, was die da geschriehen haben), Leute fingen auf den Fluren panisch an zu rennen und die Verkäuferinnen haben uns aus dem Laden geschmissen und die Türen verriegelt. Kaum waren wir draussen kamen auch schon halb vermummte Leute links neben uns die Rolltreppe hoch. Wir waren beide komplett verwirrt und weil alle Leute panisch das Kaufhaus verlassen haben und hier in Amerika ja jeder eine Waffe besitzen darf, sind wir auch Richtung Ausgang gerannt. Ich glaub ich hab echt lange nicht mehr solche Angst gehabt! Draussen angekommen standen einige Polizisten ganz ruhig am Ausgang. Die hab ich dann gefragt, was denn los sei. Daraufhin meinte ein Polizist, dass dies eine Demontration sei und dass das hier in Amerika wohl öfters vorkomme. Die Demonstranten wollen Aufmerksamkeit erregen, dadurch dass sie Leute erschrecken. Haben sie bei mir geschafft! Ich fand das trotzdem unmöglich. Nach einer halben Stunde war aber alles wieder friedlich..

Nach diesem mehr als anstrengendem Tag waren wir dann froh wieder im Hostel zu sein! Den Abend haben wir dann mit einer Flasche Wein ausklingen lassen, die wir vom Tag davor mitgeschmuggelt hatten :D

 

Thanksgiving

Donnerstag, 27.11.2014

Weil ich ja an Thanksgiving nicht bei meiner Hostfamilie war habe ich das ganze Spektakel leider nicht live miterlebt. 

Ich habe aber mitbekommen, okay ich wusste das eigentlich auch schon aus Gossip Girl, dass es sich hier eigentlich nur ums Essen dreht. Die Familien kommen zusammen und es gibt Truthahn und andere leckere Dinge. Bei uns im Hostel wurde für 20$ auch ein kleines Thanksgivingbuffet mit anschließender Bier und Weinverköstigung angeboten, deshalb hatten wir auch ein leckeres Thanksgivingessen! :)

Der Abend endete schließlich in einer Karaokebar, Einzelheiten erspare ich euch lieber :D

 

California, HERE WE COME!

Donnerstag, 27.11.2014

   Mittwochabend ging unser Abendteuer also los:

Direkt nach der Arbeit fuhr ich los um Abigail abzuholen und somit sind wir mit dem Joe Explorer (meinem Auto :D) bis nach Silverspring gefahren um dort bei Abys Cousine Anita zu übernachten. Sie hat uns am Donnerstagmorgen nach Baltimore zum Flughafen gefahren.

 

Wir sind von Baltimore und nicht von Dulles (was viel näher an Ashburn dran ist) weil die Flugtickets von Baltimore aus über 100 Dollar günstiger waren. Nichts wie ab in den Flieger! Nach 5h Flug, wir sind sogar 40 minuten eher angekommen, als geplant, war es dann endlich so weit!

Wir sind in San Diego, Californien gelandet! Natürlich haben wir gleich erstmal einen Temperaturschlag erlebt, denn wir hatten ja noch unsere warmen Winterklamotten an und es waren in CA stolze 28 Grad warm!

Ein Traum! Kurz darauf haben wir dann auch Sarah gefunden (mein vorheriges Au Pair, die jetzt in San Francisco lebt). Die Wiedersehensfreude bei Sarah und Aby war echt überwältigend. 

Auf jeden Fall sind wir nach zahlreichen Umarmungen dann in ein Taxi gestiegen, welches uns dann zu unserem Hostel gefahren hat. Das Hostel war auch eine Erfahrung für sich. Wir hatten ein 6er-Mixed-Dormroom, dass hieß, das wir unser Zimmer noch mit einem Australier und zwei deutschen Studentinnen geteilt haben.

Nach dem Check-in habe wir uns direkt in Badeklamotten an den Strank gelegt und sind ins Meer gesprungen! Unser Hostel stand wirklich direkt am Meer und das Wasser war kalt aber angenehm. Wer hätte gedacht das ich Ende november nochmal im Meer schwimmen kann ?! :D

Leider hat es sich gegen 16 Uhr hier ziemlich schnell abgekühlt. Wir haben aber trotzdem einen echt traumhaft schönen Sonnenuntergang erlebt und dabei echt tolle Fotos geschossen.

Erster Schnee

Mittwoch, 26.11.2014

Am Mittwoch, einen Tag vor Thanksgiving, hat uns auch hier das kalte Wetter erwischt! Es hat wohl fast 5h lang dicke Schneeflocken geschneit, ganz zur Freude der Kinder. Wir mussten natürlich gleich raus und einen Schneemann bauen, was aber noch nicht soo gut geklappt hat. Ich persönlich fand das mit dem Schnee nicht so witzig, weilwir dadurch die meiste Zeit im Haus festsaßen und ich ja abends noch nach Silverspring fahren musste. Zum Glück hatte es bis dahin aufgehört und die Straßen waren wieder frei und befahrbar!

100 Tage Amerika - Und was dieses Land aus mir gemacht hat

Montag, 24.11.2014

Einen Meilenstein hier habe ich schon geschafft, ich bin jetzt schon seit 100 Tagen in den Staaten!

Ich glaube, dass ich hier einiges gelernt habe, viel über mich selbst herausgefunden habe und auch darüber was wirklich wichtig ist.

Man wird hier mit der Zeit fauler, weil man nirgendwo mit Fahrrad oder zu Fuß hingelangen kann. Ich vermisse mein Fahrrad!!

Andererseits weiß ich jetzt, was für eine tolle Kindheit ich in Deutschland hatte und das ich NIE in Amerika aufwachsen wollte.Ich weiß jetzt, wie schön es sein kann, einen Haufen Verwandte zu haben, die sich gefühlt jedes Wochenende zum Kaffeetrinken oder zum Grillen treffen. Hier habe ich absolut kein Familienleben, ich verbringe vielleicht 5 Minuten am Tag mit meinen Gasteltern und Verwandte habe ich außer einer Tante noch keine zu Gesicht bekommen.

Auch Freundschaften weiß ich jetzt viel mehr zu schätzen. Ich habe hier eine Hand voll guter Freunde, von denen uns aber leider zwei demnächst verlassen müssen :( Nathalie fliegt nächste Woche nach Hause, sie ist das zweite mal im Rematch gewesen und hatte keine Kraft mehr noch einmal wieder neu anzufangen.. Und Abigails Zeit hier ist im Januar leider rum :( Hätte ich hier keine Freunde gefunden, ich wäre schon wieder zurück nach Hause geflogen, da bin ich mir sicher.

Dieses Wochenende war sehr gemütlich, wir waren bei einem Theather, welches von einer Highschool-Theather-AG aufgeführt wurde. Das war besser als ich es erwartet hätte! Am nächsten Tag waren wir noch im Kino um Mockingjay zu gucken. Das Kino war SO genial! Wir konnten in unseren Sitzen liegen, als wäre es ein Bett! Dann noch Nachos mit Käsesoße, Popcorn und Cola dazu und der Nachmitag war perfekt!

 

Eindrücke vom letzten Wochenende

Donnerstag, 20.11.2014

Lazy Sunday

Dienstag, 18.11.2014

Sonntagnacht habe ich bei Melanie übernachtet und wir wollten eigentlich nach Baltimore fahren. Hanna, die fahren wollte, ist aber leider krank geworden und weil wir morgens um 8 alle irgendwie nicht wirklich motiviert waren, sind wir dann zuhause geblieben und haben uns ausgeschlafen.

Nach einem selbstgemachtem Frühstück haben wir dann Aby und Mareike eingesammelt und wollten schwimmen gehen. Pustekuchen! Das Schwimmbad hatte zu, wegen irgendeiner Schulveranstalung.

Stattdessen waren wir dann Lasertag spielen, das war auch lustig.

Anschließend sind wir dann einkaufen gegangen und haben gekocht und zusammen gegessen. Das war dann unser "Thanksgivingessen". Irgendwie sind meine Mädels hier zu meiner Familie geworden. Wir verbringen fast jede freie Minute miteinander und es ist viel ungezwungener, als wenn man bei seiner Gastfamilie sitzt.

 

 

Achja, Heute bin ich genau 3 Monate lang hier! 

Shenandorah National Park

Sonntag, 16.11.2014

  Am Samstag sind wir (Melanie, Aby, Nathalie und ich) mit meinem Auto zum Nationalpark gefahren. Auf dem Hinweg sind wir wirklich durchs allerübelste Garnichts gefahren. Man muss sich das vorstellen, als wenn man zwei Stunden lang durch Ahlde fährt. Dabei war es auch noch verdammt hügelig und ab und zu sah man vereinzelt ein paar Häuser.

Weil Nathalie irgendwann schlecht wurde, haben wir an einem Friedhof halt gemacht. Dieser Friedhof hätte auch aus einem Horrorfilm stammen können. Was trostloseres hab ich selten gesehen.. 

Als wir nach nach über 2h Fahrt angekommen sind, lief das dort dann so ab, dass man im Park von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt fährt und sich dann die Landschaft anguckt. Wir waren dabei auf einer Höhe zwischen 1500 und 4000 Fuß. Es war ganz nett, aber wir haben uns entschieden, dass wir auf jeden Fall im Frühling noch mal hinmüssen, wenn es grün ist. Denn Ende November war es leider sehr kahl :(     

Einige Rehe haben wir übrigens auch noch gesehen.

Als es dunkel wurde (gegen 16 Uhr) sind wir dann über einen Highway zurück. Abends waren wir dann auf einer Hausparty (bei denselben Leuten, wo wir auch an Halloween waren). Dort hat Aby mein Handy wiedergefunden. :)

 

Veteransday

Donnerstag, 13.11.2014

Gestern (11.11.) war ein Feiertag hier und zwar der Veteransday. Das bedeutet, dass man hier an die Menschen denkt, die für das Militär unterwegs sind und für das Land kämpfen. Anlässlich dieses Ereignisses, fand mitten in D.C. ein kostenloses Konzert statt. 

Nix wie hin da, haben wir uns gedacht! Direkt nach der Arbeit sind Melanie, Mareike und ich dann mit der Metro nach Washington reingefahren. Leider waren wir erst eine Viertelstunde vor Konzertbeginn da. Dass hieß, dass wir wirklich wirklich weit hinten standen, denn es waren echt viele Menschen da. Zum Glück gabs sowas wie einen Riesenfernseher auf dem wir dann alles sehen konnten.

Einige namenhafte Künstler, wie Rihanna und Eminem sind aufgetreten, die Stimmung war bei den tausenden von Zuschauern echt gut.

 Wir saßen auf Höhe des Monuments, die Bühne war etwa einen halben kilometer vor dem Kapitol und die komplette Mall war voller Leute (Die Mall ist kein Shoppingscenter, nein, das ist der wohl etwa 200 meter breite und 3km lange Grünstreifen zwischen Monument und Kapitol).

Nach dem Konzert waren wir dann noch beim ShakeShak und haben unser neues Lieblingsjunkfood gegessen : Fritten mit Käsesoße! :,D

 

 

Post *.*

Dienstag, 11.11.2014

Danke, Danke, Danke, für den wohl tollsten Adventskalender den ich jemals hatte!!!!

Ich hab mich unglaublich gefreut! :) Vielen Dank an meine Mädels, ihr seid die Besten! <3

 

Great Falls

Samstag, 08.11.2014

Heute sind wir Great Falls Park gewesen, also Melanie und Ich, weil die anderen auf einem Collegekurs sind. Die Aussicht war ganz nett und wir sind dort ein bisschen spazieren gegangen.

Als ich nach Hause kam, stand ein Reh vor meinem Fenster :o

 

Lebkuchenhaus backen :)

Samstag, 08.11.2014

 

Dinge, die ein Au Pair nicht sagt

Freitag, 07.11.2014

Lass mal wieder Essen gehen, haben wir schon so lange nicht mehr gemacht!

Beste Idee sich in der Gym anzumelden, ich bin super motiviert und gehe jeden Tag hin!

Amerikanisches Brot ist auf jeden Fall viel besser als deutsches Brot.

Starbucks ? Nie gehört.

Klasse! Meine Kinder haben schulfrei! Endlich!! *.*

Ich lege jede Woche Geld zurück. Sparen ist hier überhaupt kein Problem.

Ich liebe diese Stoppschilder. Sollte es echt mehr von geben!

Netflix ? Unnötig.

Natürlich gehen wir zu Fuß dahin, Autofahren ist solche Umweltverschmutzung!

Ja sicher arbeite ich gerne am Wochenende! Ich dachte schon meine Gasteltern fragen garnicht mehr. Ich finde sowieso, dass ich viel zu viel Freizeit habe

 

 

 

Das Au Pair Leben

Mittwoch, 05.11.2014

Für diejenigen, die es interessiert, was ich mache, wenn ich nicht gerade Wochenende habe (also die fünf anderen Tage der Woche) mögen sich folgenden Bericht jetzt durchlesen :-D

Die letzten beiden Tage, an denen meine Kinder beide schulfrei hatten, sahen in etwa so aus:

Ich fange jeden Tag um halb 9 Uhr morgens an zu arbeiten, dass heißt, dass ich etwa 5 Minuten vorher aufstehe, in meine Klamotten springe und noch eben vorher fix was frühstücke.

Eigentlich sollten die Kinder dann schon fertig angezogen sein, gefrühstückt haben und Zähne geputzt haben. Eigentlich ist es aber meistens der Fall, dass ich das mit denen noch machen muss. Nebenbei müssen dann noch die Betten der Kinder gemacht werden. An normalen Tagen würde ich Chase jetzt zur Preschool fahren und ihn dann um 12 wieder abholen. Caroline würde ich um 3 vom Busstop holen.

Gestern bin ich also, nachdem die Kinder abfahrtsfertig waren, mit ihnen zum Spielplatz gefahren, wo wir dann Mareike und Hanna mit ihren Kindern getroffen haben. Das Ergebnis davon war dann, dass wir einen großen bunt gemischten Haufen von Kindern hatten, mit denen wir dann zwei Stunden verstecken und Brennball gespielt haben. Anschließend bin ich meine Kinder nach Hause gefahren und habe ihnen Mittagessen gekocht. Neben bei musste ich dann auch noch Küche/Wohnzimmer aufräumen und Wäsche machen. Gegen 2 Uhr haben wir uns dann wieder alle zusammen bei Abby im Keller getroffen, wo die Kinder dann Stationenlauf gemacht haben. Abby hat das Ganze geleitet und ich finde, dass ich von ihr echt noch einiges lernen kann. Sie hat es wirklich geschafft 8 Kinder unterschiedlichen Alters konfliktfrei fast 2 Stunden dazu zu bringen, motiviert miteinander zu spielen.

Um 4 sind wir dann wieder nach Hause gefahren und ich hab noch eine Stunde mit meinen beiden Kids im Basement "Krankenhaus" gespielt, deren derzeitige Lieblingsbeschäftigung. Normalerweise endet mein Tag um halb 6, was sich aber auch gerne mal bis zu einer Stunde nach hinten verschieben kann, weil meine Hosteltern es nicht so mit der Pünktlichkeit haben.

Heute lief der Tag im Prinzip gleich ab. Morgens gab es ein Playdate mit Abby und ihren Kids am Playground, wobei Caroline leider in eine Becke gefallen ist, bei dem Versuch, besagte Becke zu überbrücken, indem sie über Steine gesprungen ist. Sie fand das allerdingd eher nicht so witzig, ganz im Gegensatz zu Abby und mir :-P Naja egal, wir sind danach halt nach Hause und sie konnte sich umziehen. Nach dem Mittagessen hab ich die beiden Verrückten gleich wieder eingepackt und bin mit ihnen ins Kino gefahren, wo wir dann Mareike und Abby wiedergetroffen haben um den Film "The Book of Life" zu sehen. Kino ist so ungefähr die angenehmste Beschäftigung überhaupt, denn der ganze Spass wird natürlich von meinen Gasteltern bezahlt. - Meine Kinder haben Spass und ich auch- Im Anschluss waren wir alle zusammen noch eine Stunde auf dem Spielplatz hinterm Kino, bis es dann langsam dunkel wurde und jeder nach Hause gefahren ist.

Fürs Dinner sind dann meine Gasteltern verantwortlich, da hab ich wenig mit zu tun. Nach dem Essen kamen die anderen Au Pairs dann zu mir (ohne Kinder diesmal) und wir haben uns der Planung der nächsten Wochenenden gewidmet. -> Es wird geil! Außerdem haben wir Bauer sucht Frau geguckt und uns einfach einen gemütlichen Abend bei einer Coke und deutscher Schokolade gemacht :)

 

Was ich sonst noch so mit den Kindern an normalen Tagen mache ? Hausaufgaben mit Caro, Schule spielen, Frisur und Make-upstudio (dabei kann es passieren das Chase auch mal das Arbeitsmaterial, wie das Eyeshadow, einfach aufisst), Bauklötze und Lego spielen mit Chase,

zur Mall fahren, Indoorplaygrounds, Bowling, Malen und Basteln, Frozen Yogurt essen, Caroline einmal die Woche zur CCD Class fahren ( ~Seelsorgeuntericht) und alles was mir sonst noch grad so einfällt

Ich hoffe ihr habt jetzt einen kleinen Eindruck bekommen, was ich den ganzen Tag so mache. Viele Dinge machen Spaß, andere sind eher eine nervliche Belastung. Vor allem weil ich die beiden getrennt voneinander durchgehend beschäftigt halten muss, weil die sich sonst wegen jeder Kleinigkeit and die Gurgel gehen. Ich bin halt quasi der Entertainer für die Kinder und Hausshaltshilfe für die Eltern.

Langeweile habe ich hier noch nicht ein einziges mal gehabt, mein Job hier lastet mich vollkommen aus und in meiner Freizeit hab ich auch immer genug zu tun. Heimweh hab ich deshalb auch sehr selten. Desto länger ich hier bin, desto mehr mag ich die Leute ( Also meine Freunde und die Kinder, nicht meine Gasteltern) und desto weniger vermisse ich mein Leben in Deutschland..

Man arbeitet als Au Pair eigentlich immer aufs Wochenende zu ( Okay, genauso war es auch als ich noch Schüler war), die sind aber wirklich schön, weil es hier echt viele Möglichkeiten gibt, was zu unternehmen oder Städte, die man sich angucken kann. Im schlimmsten Fall geht man halt einfach Essen oder trifft sich auf einen Film - das macht auch immer Spaß.

Achja, mein viertes LCC Treffen hat gestern auch noch stattgefunden, es war ein extrem spannendes Driving Safety Scheduling. Was habe ich gelernt ? -> Fahre niemals Auto wenn deine Kinder unangeschnallt im Kofferraum sitzen. Danke dafür!

Mein Handy ist leider immer noch weg und ich verliere auch langsam die Hoffnung, dass es noch wieder auftaucht

 

Eishockey

Montag, 03.11.2014

Heute waren wir völlig spontan auf einem Eishockeyspiel ( Washington Capitols against Arizona Coyotes). Es mag vielleicht verrückt klingen,wir sind nämlich mit einem deutschen Typen namens Dennis dahingefahren, der das alles organisiert und sogar für uns bezahlt hat. Kennengelernt hat Abby den über eine App :,D Hier ist man halt einfach spontan! Es war auf jeden Fall richtig cool, das Stadion war mehr als halb voll und die Stimmung war auch richtig gut.

Zu gerne hätte ich Fotos und Videos gemacht, leider ging das ja nicht weil mein Handy sich grade an einem mir noch unbekannten Ort aufhält :-/

 

Achja, die Zeit ist gestern Nacht bei uns umgestellt worden, ich bin jetzt der deutschen Zeit auch wieder 6 Stunden zurück. Morgen und übermorgen sind hier irgendwelche Elections, was bedeutet, dass die Kinder alle schulfrei haben und ich somit den ganzen Tag arbeiten muss. ich könnte aus dem Fenster sprinegn, vor lauter Freude!

Trick ´r Treat!

Samstag, 01.11.2014

Alsooo:

Wir hatten gestern Halloween hier und es war richtig cool! Meine Gasteltern haben eine Party für die Nachbarn und Freunde geschmissen, ich durfte auf Freunde einladen. Es gab natürlich viel zu Essen und etwa 3000 verkleidete Kids, die durchs Haus gerannt sind.

Als es dunkel wurde, sind wir Trick or Treating gegangen (das heißt Süßes sonst gibts Saures), was man an sich ja aus Deutschland kennt. Hier ist es aber viel aufwendiger, jeder Hauseingang und jeder Vorgarten ist schon seit Wochen dekoriert und mit Lichterketten und Gruselpuppen ausgestattet. Nach etwa 10 Minuten haben Abby und ich uns dann selbstständig gemacht und haben auch an Haustüren geklingelt und Süßigkeiten bekommen :D Dafür wird man nie zu alt! Wir haben die Spielregeln allerdings etwas angepasst und nach jedem Haus ne Runde Punsch getrunken :-P

Gegen 10 haben wir dann die anderen eingesammelt und sind auf eine Hausparty gegeangen, wo hauptsächlich Au Pairs und Phillipiner rumliefen. Es gab Getränke und Essen for free, war also richtig coole Party^^

Heute haben wir dann absolut garnichts gemacht, wir lagen bei Abby auf dem Sofa, haben reihenweise Horrorfilme geguckt und dabei die Süßigkeiten von gestern Abend verdrückt.

Leider hat sich gestern Nacht in dem Gewusel mein Handy "in Luft aufgelöst" :-/

Deshalb bin ich erstmal nicht errreichbar. Dumm gelaufen. Fotos folgen noch, sobald ich es wiederfinde

Halloween-LCC-Treffen

Sonntag, 26.10.2014

 Es war mal wieder soweit! Endlich wieder ein Au Pair Treffen! Um die Vorfreude noch zu steigern, hieß es, dass es ein Familientreffen sei, bei dem jede Familie seinen Kofferraum dekorieren solle und alle verkleidet kommen sollten. Dieses Treffen hab ich jetzt auch überstanden und es war doch eigentlich ganz süß die ganzen Kinder in ihren Kostümen über einen Parkplatz rennen zu sehen.

3/12 LCC Treffen hab ich schon!

Danach hab ich von meinen Kindern einen Geburtstagskuchen und eine Karte bekommen, was ich auch richtig süss von denen fand! Der Abend endete (immer noch verkleidet) in einer Sushibar, wo wir Au Pairs einen Plan für die nächsten Städtetrips aufgestellt haben! :)

 

Wisst ihr, was ich an Sushibars nicht mag ?

Das Sushi!

Finally Nineteen

Samstag, 25.10.2014

 Heute bin ich neunzehn geworden, es geht von nun an also steil auf die zwanzig zu..

Erstmal möchte ich einen riesen Dank an meine Familie aussprechen, die sich so viel Mühe gemacht haben mir Pakete mit Socken, Fotos, Schokolade, Briefen, Videos und ganz viele Umarmungen geschickt haben!

Auch vielen Dank an meine Freunde hier in Amerika für den tollen Abend gestern in der Cheesecakefactory und den tollen Geschenken! 

Ich habe mich über jeden Gruß gefreut, der mich aus allen Teilen der Welt erreicht hat! Es war ein toller Geburtstag, den ich mit meinen Au Pair-Freunden und mit Selina und Dena verbracht habe!

Auch

wenn wir morgens früh aufstehen mussten um meinen Führerschein zu beantragen (Ich darf hier wirklich erst mit 19 fahren..:-/) war es ein richtig schöner Tag. Es war noch niemals in meinem Leben so schönes Wetter an meinem Geburtstag! Wir hatten 20 Grad und Sonne!

 

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